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Pokal-Torjäger

Gomez beendet Saison per Doppelpack

Am Ende einer langen Saison gab es Standing Ovations. Als Mario Gomez im DFB-Pokalfinale nach 62 Spielminuten vom Platz ging, erhoben sich die Zuschauer von ihren Plätzen. Gomez selbst bedankte sich mit einer Umarmung bei dem Mann, dem er seinen Einsatz zu verdanken hatte.

„Ich habe einfach ein gutes Gefühl dabei“, hatte Trainer Jupp Heynckes vor dem Anpfiff erklärt, warum er im Sturm Gomez anstelle von Mario Mandzukic aufgestellt hatte. „Mario Gomez hat nicht nur eine super Torquote gegen den VfB, er kommt auch aus Stuttgart und hat in den letzten Wochen gut gearbeitet.“ Sein Gefühl sollte den FCB-Chefcoach nicht trügen.

Denn Gomez steuerte zwei Treffer zum 3:2 (1:0)-Erfolg gegen den VfB Stuttgart bei, durch den sich der FC Bayern das historische Triple sicherte. Als Zugabe gab’s für Gomez noch den (inoffiziellen) Titel des Torschützenkönigs in dieser Pokalsaison.

Insgesamt sechs Treffer erzielte der TORero, darunter drei Treffer innerhalb von nur sechs Minuten im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg - es war der schnellste lupenreine Hattrick eines FCB-Spielers in der Pokal-Geschichte. Insgesamt traf der Nationalstürmer in dieser Pokalsaison alle 22 (!) Minuten.

Der DFB-Pokal liegt Gomez offenbar, wie auch seine Gesamtstatistik zeigt. Durchschnittlich war er in jeder seiner 29 Pokalspiele an einem Treffer beteiligt (25 Tore, 4 Vorlagen). Unter allen aktiven Spielern hat nur Claudio Pizarro insgesamt mehr Treffer erzielt (26).

Dazu kommt noch, dass Gomez gegen seinen Ex-Klub aus Stuttgart besonders gerne trifft. In neun Pflichtspielen gegen die Schwaben, für die er zwischen 2003 und 2009 86 Tore in 156 Pflichtspielen erzielt hatte, kommt er nun auf elf Treffer.

Für fcbayern.de in Berlin: Niko Heindl

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