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0:2 gegen Rostock

U19 verliert Halbfinal-Hinspiel unglücklich

Die U19 des FC Bayern hat im Kampf um die Deutsche Meisterschaft einen Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Marc Kienle zog am Donnerstagabend vor 5.500 Zuschauern in der Allianz Arena im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Hansa Rostock unglücklich mit 0:2 (0:0) den Kürzeren. Während die dominanten Bayern ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen, schlugen die Gäste durch Stürmer Nils Quaschner in der Schlussphase (84., 90.) zweimal eiskalt zu. Im Rückspiel am kommenden Montag (19 Uhr) in Rostock benötigt die A-Jugend des FCB nun eine Energieleistung, um doch noch ins Finale einzuziehen.

„Wir haben einfach zu viel liegengelassen. Dass wir am Ende dem Gegner so in die Karten spielen, ist sehr bitter“, sagte Coach Kienle, „da waren wir nachlässig. Rostock hat genau darauf gelauert.“ Insgesamt habe es an Kleinigkeiten gefehlt, „die letzte Effektivität war nicht da.“ Michael Tarnat, der Sportliche Leiter des junior teams war der Meinung: „Das nackte Ergebnis ist brutal, aber wenn man die Spielanlage gesehen hat, die Torchancen, dann hätte es nur einen Sieger geben dürfen.“

Die zahlreichen Fans in der Arena (Tarnat: „Ein super Erlebnis für die Jungs“) sahen von Beginn an technisch überlegene Bayern, die sich allerdings schwer taten, gegen die dicht gestaffelte und körperlich kräftige Hansa-Defensive zu Möglichkeiten zu kommen. Mehr als zwei Mini-Chancen durch Ylli Sallahi (10.) und Julian Green (16.) sprangen daher zunächst nicht heraus.

Kurz vor der Pause suchten die Gäste erstmals ihr Heil in der Offensive. Quaschner (40.) fand allerdings in FCB-Keeper Leopold Zingerle seinen Meister. Wenig später (44.) erspielten sich dann auch die Bayern-Talente ihren ersten Hochkaräter: Oliver Markoutz (44.) tauchte halblinks alleine vor Rostocks Schlussmann Fabian Künnemann auf, scheiterte aber an dessen Fuß.

Eiskalte Rostocker

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Roten dominierten, die Blau-Weißen verteidigten - leider weiter mit Erfolg. Weder der Freistoß von Riccardo Basta (48.), noch die Schüsse von Green (55., 56.) fanden den Weg ins Hansa-Tor. Green blieb Bayerns gefährlichster Akteur. In der 61. und 63. Minute fehlten jeweils nur Zentimeter zum mittlerweile verdienten Führungstreffer.

Der FCB musste in der Folge dem hohen Aufwand etwas Tribut zollen, Rostock setzte einige Nadelstiche - so wie in der 70. Minute, als Zingerle in allerhöchster Not klärte. Kurz vor dem Ende schlugen die Gäste dann tatsächlich zu: FCB-Innenverteidiger Stefan Hager verlor als letzter Mann den Ball. Quaschner umkurvte Zingerle und schob ein. Mit dem Schlusspfiff erhöhte der Hansa-Stürmer per Flachschuss aus spitzem Winkel sogar auf 2:0. Ein schmeichelhafter Sieg für Hansa Rostock!

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