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1:1 in Rostock

U19 verpasst das Finale

Schade! Die U19 des FC Bayern hat das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2013 verpasst. 65 Minuten durften die FCB-Talente im Halbfinal-Rückspiel beim FC Hansa Rostock dank eines Treffers von Edwin Schwarz (34.) an die Wende glauben, doch dann zerstörte Hansa-Stürmer Nils Quaschner (66.) mit seinem dritten Treffer innerhalb von fünf Tagen die Hoffnungen der Bayern. Das 1:1 (0:1) in Rostock war am Ende nach der 0:2-Hinspielniederlage zu wenig. Hansa zog ins Endspiel ein und trifft dort entweder auf Schalke 04 oder den VfL Wolfsburg. Für die U19 des FC Bayern ist die Saison beendet.

Die Bayern-Talente suchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive. Das angepeilte frühe Tor gelang aber nicht, da Julian Green (5.) innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal aus kurzer Distanz an Hansas Torhüter Künnemann scheiterte. Auch ein gefährlicher Kopfball von Oliver Markoutz (11.) fand nicht den Weg ins Tor.

Bayern dominierte weiter, ließ Ball und Gegner laufen und überzeugte durch eine reife Spielanlage. Nikola Jelisic, der nach überstandener Verletzung für Riccardo Basta ins Team zurückgekehrt war, zog auf der Zehn gekonnt die Fäden. In der 28. Minute küsste ein Schuss des Youngsters den Außenpfosten.

Genauer zielte dann Innenverteidiger Edwin Schwarz (34.), der nach einer Standardsituation mit aufgerückt war und per Drehschuss aus rund elf Metern zum hochverdienten 1:0 einschoss. Anschließend wurde Rostock etwas mutiger, die Münchner nahmen einen Gang heraus. Die Folge: Die FCB-Defensive geriet das eine oder andere Mal in Bedrängnis, vor allem bei hohen Hereingaben. Köllers Kopfball (45.) landete zum Glück nur an der Querlatte.

FCB nicht mehr so zielstrebig

Nach der Pause setzte Rostocks Flath das erste Ausrufezeichen. FCB-Keeper Leopold Zingerle konnte einem 30-Meter-Freistoßgeschoss des Hansa-Talents nur hinterherschauen. Doch erneut verhinderte Aluminium den Ausgleichstreffer (59.). Kurze Zeit später war es dann passiert: Gebissa zirkelte einen ruhenden Ball aus 20 Metern an die Latte. Der Abpraller landete diesmal bei Quaschner, der per Kopf zum 1:1 einnickte (66.).

Insgesamt zeigte sich Hansa nun stark verbessert im Vergleich zur ersten Halbzeit. Die Bayern fanden offensiv kaum eine Lücke mehr, hochkarätige Chancen waren nun Mangelware. Die beste hatte Markoutz (67.), dessen Distanzschuss aber von Keeper Künnemann entschärft wurde. In der Schlussphase schmiss der FCB noch einmal alles nach vorne, doch es wurde am Ende leider nichts mit der angepeilten Aufholjagd.

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