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Stammplatz festigen

Boateng will als Innenverteidiger zur WM

Die Saison 2012/13 war die Saison des FC Bayern. Und sie war zweifelsohne auch die Saison des Jérôme Boateng. Seine Vielseitigkeit sorgte in den Jahren zuvor meist dafür, dass er bei Ex-Klub Manchester City, der deutschen Nationalmannschaft und auch immer wieder beim FC Bayern auf der Außenverteidigerposition aushelfen musste. In der Triple-Saison etablierte sich der Vorzeigeathlet schließlich als zuverlässiger, dynamischer und zweikampfstarker Innenverteidiger. „Ich habe mich definitiv weiterentwickelt“, so der Nationalspieler.

Dabei hatte für Boateng eine eigentlich tadellose Hinrunde 2012 mit einer bitteren Roten Karte im letzten und unbedeutenden CL-Gruppenspiel gegen Borisov geendet. Jupp Heynckes plante zu Beginn der Rückserie daher mit Daniel van Buyten und Dante, Boateng musste sich zunächst hintenanstellen. Der erst 24-Jährige aber kämpfte, drängte sich auf und eroberte seinen Platz zurück. Gerade in den großen Spielen gegen Barça und Dortmund zeigte er seine Klasse. „Da hat es gut geklappt“, sagte Boateng am Mittwoch wie immer sehr bescheiden.

Nun will der Defensivspezialist unter Pep Guardiola genau dort anknüpfen. „Ich möchte konstant spielen“, so Boateng, der neben dem Stammplatz bei Bayern auch auf den nächsten Sommer schielt: „Mein Ziel ist es, bei der WM zu spielen.“ Und zwar als Innenverteidiger. Ganz nach dem Motto: Wer beim FCB gesetzt ist, sollte auch unter Joachim Löw gute Karten haben. „Meine Chancen sind sicherlich gestiegen. Ich werde mich weiter anbieten.“

Spätestens beim nächsten Länderspiel wird Boateng auch Mario Gomez wiedersehen - einen seiner „besten Freunde - nicht nur im Verein, sondern überhaupt. Ich bin schon traurig, dass er weg ist“, gestand der 24-Jährige, „aber es war seine Entscheidung. Ich wünsche ihm das Beste.“

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