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Gomez-Wechsel

FC Bayern einigt sich mit Florenz

Der FC Bayern hat sich mit dem AC Florenz auf einen Transfer seines Spielers Mario Gomez grundsätzlich geeinigt. Am Montag traf Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FCB, eine entsprechende Absprache mit dem Präsidenten des AC Florenz, Andrea Della Valle. In den kommenden Tagen werden die Verträge finalisiert und unterschrieben werden. „Es war der Wunsch von Mario Gomez, den FC Bayern Richtung Florenz zu verlassen. Wir haben seinem Wunsch nun entsprochen“, sagte Rummenigge.

Gomez war 2009 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern gewechselt und hat in den folgenden vier Jahren in 172 Spielen 112 Tore für den deutschen Rekordmeister erzielt. „Er hat damit einen großen Beitrag zu zwei deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen geleistet. Der Höhepunkt war natürlich der Champions-League-Sieg und der Gewinn des Triples in der vergangenen Saison“, sagte Rummenigge. „Ich möchte ihm für seine Leistung, die er für den FC Bayern gebracht hat, danken. Im Namen des FC Bayern wünsche ich ihm viel Glück und Erfolg in Florenz!“

Gomez: 'Ein sehr großer Schritt für mich'

Er gehe „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärte Gomez in seinem Abschiedsinterview bei FCB.tv: „Es ist eine schwierige Entscheidung für mich gewesen, den besten Verein der Welt zu verlassen.“ Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2011 blickt auf „vier wunderschöne Jahre“ in München zurück, gekrönt durch die letzte Saison. „Bayern München hat mir den größten Wunsch, den man als Fußballer haben kann, ermöglicht: den Champions-League-Titel“, sagte Gomez, „es ist ein sehr großer Schritt für mich, jetzt wegzugehen.“

Dennoch habe er sich zum Wechsel entschlossen. „Ich liebe den Fußball und wollte einfach mehr spielen.“ Und diese Möglichkeit habe er in Florenz, wo „ein toller, offensiver Fußball“ gespielt werde. „Ich wünsche dem FC Bayern alles Gute“, sagte der 27-Jährige, der „fest davon überzeugt“ ist, „dass die Mannschaft die nächsten drei, vier Jahre genauso erfolgreich in der Champions League bleiben wird, wie sie es jetzt war.“

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