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Mario Götze im Interview

'Ich wollte das so - aus Überzeugung'

Er ist da! Neben Pep Guardiola ist Supertalent Mario Götze DIE neue Attraktion beim FC Bayern München. Seit Montag, 1. Juli, ist der deutsche Nationalspieler auch offiziell beim amtierenden Triple-Sieger angekommen. Im Gespräch mit fcbayern.de äußert sich Götze erstmals zu seinem Wechsel. Natürlich sei es ihm sehr, sehr schwer gefallen, seinen langjährigen Verein Borussia Dortmund zu verlassen, aber: „Jetzt freue ich mich auf das Neue! Ich wollte das so - aus Überzeugung. Ich will beim FC Bayern den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Deswegen bin ich hier, ich freue mich riesig darauf.“

Das Interview mit Mario Götze:

fcbayern.de: Mario, herzlich willkommen beim FC Bayern! Wie haben sich deine ersten Schritte auf dem Vereinsgelände angefühlt?
Götze: „Bis jetzt sehr gut. Aber ich bin ja erst ein paar Tage da, konnte noch nicht am Tagesbetrieb teilnehmen. Ich freue mich, wenn es dann auch mal für mich richtig los geht.“

fcbayern.de: Warst du nervös, als du zum ersten Mal die Kabine betreten hast?
Götze: „Nervös ist das falsche Wort. Eher gespannt. Man weiß nicht, was auf einen zukommt. Da hält man sich natürlich erst einmal etwas zurück, beobachtet viel. Aber die Eingewöhnung wird nicht lange andauern, da ich ja zum Glück schon die Hälfte der Mannschaft von der Nationalmannschaft kenne. Das ist echt praktisch.“

fcbayern.de: Leider kannst du derzeit noch nicht mit deinen neuen Teamkollegen trainieren. Wie geht es dir?
Götze: „Ja, das ist derzeit das einzig Ärgerliche. Der Muskel fühlt sich zwar schon wieder deutlich besser an, aber noch kann ich kein Lauftraining absolvieren.“

fcbayern.de: Wie genau sieht dein Reha-Plan aus?
Götze: „Es gibt keinen genauen Zeitplan. Wir schauen von Tag zu Tag und entscheiden dann, was ich machen kann. Derzeit arbeite ich auf dem Fahrradergometer. Demnächst wird ein Kontroll-MRT gemacht, dann wird sich Genaueres zeigen. Ich bin aber guter Dinge, dass ich in rund 14 Tagen mit dem Lauftraining beginnen kann und dann in drei bis vier Wochen wieder zur Mannschaft stoße.“

fcbayern.de: Blicken wir zurück. Dortmund zu verlassen, ist dir sicherlich nicht leicht gefallen…
Götze: „Natürlich nicht. Ich bin dort aufgewachsen und habe fast meine komplette Jugend beim BVB gespielt. Ich musste viele Freunde, meine Familie verlassen. Aber: Jetzt freue ich mich auf das Neue! Ich wollte das so - aus Überzeugung. Ich will beim FC Bayern den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Deswegen bin ich hier, ich freue mich riesig darauf.“

fcbayern.de: Was macht den FC Bayern für dich so reizvoll?
Götze: „Das komplette Paket war entscheidend für mich: Verein, Mannschaft, Trainer, Philosophie, Perspektive. Ich habe einfach das Gefühl, dass das genau das Richtige für mich ist. Ich spiele jetzt beim besten Verein der Welt - was für eine Herausforderung. Und die Stadt München ist natürlich auch wunderschön.“

fcbayern.de: Zumal sie nicht weit von deinem Geburtsort Memmingen entfernt liegt…
Götze: „Richtig. Meine Großeltern wohnen dort noch. Das passt. Außerdem spielt mein älterer Bruder nun bei Unterhaching. Dadurch habe ich hier in München auch gleich ein gewisses familiäres Umfeld.“

fcbayern.de: Wie ist dein erster Eindruck von Pep Guardiola?
Götze: „Super. Er sorgt für viel Schwung und vertritt eine Philosophie, mit der ich viel anfangen kann. Er wirkt sehr locker, geht freundschaftlich mit uns Spielern um. Er wird uns sehr weit bringen. Jeder wird von ihm profitieren.“

fcbayern.de: Du kannst offensiv alle Positionen spielen. Zum Beispiel auch die „falsche Neun“…
Götze: „Ich habe das letztens bei der Nationalmannschaft gespielt und oft in der Jugend. Das ist sicher vorstellbar. Aber soweit denke ich noch überhaupt nicht. Erst einmal möchte ich fit werden und endlich trainieren. Alles andere wird der Trainer zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.“

fcbayern.de: Was können die Fans von Mario Götze und dem FC Bayern erwarten?
Götze: „Ich denke, man kann sich auf den 'neuen' FC Bayern freuen. Und ich werde versuchen, meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beizutragen.“

Das Interview führte: Nikolai Kube

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