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10 Einheiten, 2 Tests

Trainingslager endet - mit 'Schritt nach vorne'

Keine Zuschauer. Keine Journalisten. Kein Lärm. Die letzte Einheit des achttägigen Trainingslagers im Trentino fand am Donnerstagabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Pep Guardiola nutzte die Ruhe, um mit seinem Team rund eine Stunde lang an den Laufwegen beim Verschieben und Pressen zu feilen. Der Coach selbst war wie immer mittendrin, um den Spielern seine Ideen zu vermitteln. Philipp Lahm, Jan Kirchhoff und Pierre-Emile Hojbjerg, die zuletzt etwas kürzer getreten waren, kehrten ins Teamtraining zurück. Gegen 19:45 Uhr beendete der Coach schließlich die Einheit und damit das Sommer-Trainingslager 2013. Am Freitagvormittag werden die Bayern vom Flughafen in Verona aus Italien wieder verlassen.

Bereits am Mittag hatte Guardiola am Nordufer des Gardasees ein insgesamt positives Fazit gezogen. „Ich bin zufrieden“, sagte der 42-Jährige nach zehn Trainingseinheiten und zwei Testspielen, „ich glaube, wir sind ein bisschen besser als vor einer Woche. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht.“ Die Qualität im Team sei enorm. „Ich habe eine große Mannschaft“, so der Spanier, „ich bin glücklich.“

Viele Fans und Journalisten hatten sich in diesen Tagen im Trentino gefragt, welches System der FC Bayern in der kommenden Saison spielen werde. Pep entgegnete am Donnerstag: „Mein System ist sehr einfach: Rennen, rennen, rennen mit dem Ball, elf Spieler greifen an und elf verteidigen.“ Guardiola gestand dennoch, dass die praktische Umsetzung wohl noch etwas Zeit brauche. Als Ausrede sei dies aber nicht zu verstehen.

Wie schon seine Vorgänger beim FC Bayern in den letzten drei Jahren, lobte auch Guardiola die hervorragenden Bedingungen - sowohl das Mannschaftsquartier in Riva del Garda betreffend als auch die Trainingsbedingungen im nahegelegenen Arco. „Platz und Hotel waren super, das ist ein super Ort, um herzukommen“, meinte Guardiola, der sich auch diesmal in Italien „wie zuhause“ fühlte.

Für fcbayern.de in Riva del Garda: Nikolai Kube

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