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Benvenuto FCB

Triple-Sieger bezieht Quartier im Trentino

Benvenuto FC Bayern! Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad hat der deutsche Rekordmeister am Donnerstagmittag sein Quartier in Riva del Garda bezogen. Um 11:45 Uhr landete der Sonderflug auf dem Flughafen von Verona, anschließend ging es dann mit dem Mannschaftsbus an das rund eine Stunde entfernte Nordufer des Gardasees, wo der Triple-Gewinner in den nächsten acht Tagen bis zum 12. Juli sein Sommertrainingslager abhalten wird.

„Für uns ist es eine große Ehre, so eine glorreiche Mannschaft hier aufnehmen zu können“, hieß Marco Benedetti, Präsident der Tourismusgesellschaft Ingarda Trentino, den FC Bayern bei einer Begrüßungspressekonferenz unweit des Mannschaftshotels willkommen. Auch Tiziano Mellarini, Landesrat für Tourismus in der Provinz Trento, richtete einen „besonderen Gruß an eine außergewöhnliche Mannschaft“ und hofft darauf, dass der Aufenthalt in Riva genauso „erfolgversprechend sein wird, wie es in der letzten Saison gewesen ist“.

Darauf hofft natürlich auch Bayerns neuer Trainer Pep Guardiola, der davon überzeugt ist, dass „wir hier eine sehr angenehme Zeit verbringen werden“. Nach einer Woche Trainingsarbeit beim FCB zeigte sich der 42-Jährige schon sehr beeindruckt von den Spielern seines neuen Klubs. „Ich habe gemerkt, dass der FC Bayern sehr, sehr, sehr, sehr, sehr intelligente Spieler hat. Sie haben in den letzten vier Jahren drei Mal das Finale der Champions League erreicht - da muss man nicht mehr sagen.“

Die nächsten Tage im Trentino will Guardiola vor allem dafür nutzen, den Kontakt zu seinen Spielern zu intensivieren. „Das Wichtigste ist: Die Spieler können mich kennenlernen und ich sie“, betonte er. Aus diesem Grund habe er auch den gesamten Kader mit nach Riva genommen, also auch die verletzten Holger Badstuber, Mario Götze und Bastian Schweinsteiger. Aber natürlich will der spanische Erfolgscoach auch in physischer und fußballerischer Hinsicht die Grundlagen für die kommende Saison legen. „Ich habe Ideen und muss meine Spieler davon überzeugen“, erklärte Guardiola.

Größere Variabilität, mehr Tore

Wie diese Ideen konkret aussehen, darüber wollte sich Guardiola nicht im Detail äußern. Er verriet lediglich: „Ich mag es nicht, wenn die gegnerische Mannschaft den Ball hat. Ich will den Ball haben. Und wir wollen schauen, dass wir mehr Tore schießen.“ Generell will Guardiola eine größere Variabilität in das Spiel des Rekordmeisters einführen. „Wir können mit echten Stürmern und mit falschen Stürmern spielen. Es hängt auch von der physischen Verfassung der Spieler ab, welches System ich wählen werde.“

Sportvorstand Matthias Sammer hatte zu Wochenbeginn von einem „Prozess“ gesprochen, „der nicht von heute auf morgen geht“. Pep dazu: „Ich schätze diese Worte von Matthias, aber ich bin in einem großen Verein. Und in einem großen Verein hast du keine Zeit. Du musst von Anfang an gut arbeiten, die Leute überzeugen. Es ist nicht der beste Ort, um nicht zu gewinnen“, weiß Guardiola, dass er seine Vorstellungen möglichst rasch umsetzen muss. Denn schließlich habe er ein Ziel: „Ich wünsche mir, hier eine lange, lange Zeit zu bleiben.“

Für fcbayern.de in Riva del Garda: Carsten Zimmermann

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