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3 Trophäen in 2 Tagen

Ribéry einfach nicht zu bändigen

Der Pokal musste diesmal alleine nächtigen - anders als vor rund drei Monaten, als Franck Ribéry nach dem Champions-League-Sieg den Pott zu sich und seiner Frau ins Bett geholt hatte. Diesmal, nach dem magischen Supercup-Abend in Prag, war im Zimmer bzw. der Tasche des Franzosen schlicht und einfach kein Platz mehr, glänzten da ja bereits die Auszeichnungen für Europas Fußballer des Jahres und des Man of the match um die Wette. Drei Trophäen in zwei Tagen - was für eine Ausbeute! „Ich bin so glücklich. Es fühlt sich super an, geil“, erklärte Ribéry freudestrahlend, „ich bin total verliebt in den FC Bayern. Hier bin ich zuhause, das ist meine Familie.“

Beweisen müsste der Franzose eigentlich niemandem mehr etwas. Seine Vorstellung am Freitagabend in Prag aber bestätigte einmal mehr: Europas Fußballer des Jahres ist derzeit kaum zu bändigen - nicht nur wegen seines Traumtores (47.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich und dem verwandelten Elfmeter. „Heute hat er uns mal wieder gezeigt, warum er der beste Fußballer Europas ist. Ich bin stolz, sein Trainer zu sein“, lobte Pep Guardiola.

Gegenseitige Wertschätzung nennt man das dann wohl. Ribéry war nach seinem Treffer über den ganzen Platz gelaufen, um in den Armen Guardiolas zu feiern und widmete anschließend auch dem Coach den Sieg. „Es ist nicht einfach für Pep, dieser Druck“, sagte der Franzose, „ich freue mich sehr für ihn, dass wir gewonnen haben. Denn er ist ein richtig toller Trainer.“

Sowohl Guardiola als auch Ribéry wurden auf dem Mitternachtsbankett euphorisch begrüßt. Karl-Heinz Rummenigge gratulierte dem Flügelflitzer noch einmal zur Wahl zu Europas Fußballer des Jahres. „Das tut dem FC Bayern und der ganzen Bundesliga gut“, so der Vorstandschef. Einen weiteren Pokal bekam Ribéry auf dem Bankett nicht überreicht, dafür ein paar nette Worte von Teamkollege Xherdan Shaqiri: „Heute geht alles auf Franck!“

Für fcbayern.de in Prag: Nikolai Kube

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