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Stimmen zum Spiel

'Wir haben uns das selbst zuzuschreiben'

Der FC Bayern bleibt auch im 29. Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen, musste beim 1:1 in Freiburg allerdings erstmals in der noch jungen Saison einen Punktverlust hinnehmen. „Wir haben uns das selbst zuzuschreiben“, meinte Kapitän Philipp Lahm nach dem Schlusspfiff selbstkritisch. Der Rekordmeister habe es „verpasst, Klarheit ins Spiel zu bringen“. Doch trotz des Remis im Breisgau hat der FCB vorübergehend die Tabellenführung übernommen.

Die Stimmen zum Spiel beim SC Freiburg:

Pep Guardiola:
„Wir haben gut gespielt, sehr gut. Aber wenn du 1:0 führst in dieser Bundesliga, kann so was immer passieren. Wir haben immer nach vorne gespielt, haben viele Chancen gehabt. Aber ich bin sehr, sehr stolz auf meine Spieler.“

Philipp Lahm: „Wir haben uns das selbst zuzuschreiben. Wir bekommen kurz vor Schluss das 1:1, hatten davor aber genügend Chancen, um das 2:0 zu machen. Dann wäre das Spiel gegessen gewesen. Wir haben das in den letzten Spielen auch ein bisschen verpasst, Klarheit ins Spiel zu bringen. Heute wurden wir dafür bestraft.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Wenn du gegen Bayern München spielst, ist das Allererste, das du brauchst, eine extreme Frustrationstoleranz. Ich glaube, es ist psychologisch das Schlimmste, gegen diese Mannschaft zu spielen. Ihr Spiel ist darauf ausgelegt, dass sie immer den Ball hat. Du hast nie den Ball und wirst immer ausgespielt. Jetzt haben wir einen Punkt geholt gegen die Bayern, und ein bisschen Glück gehabt.“

Oliver Baumann (Torhüter SC Freiburg): „Wir haben heute wahnsinnig gekämpft und die Zuschauer haben uns extrem nach vorne gepeitscht, was uns sehr, sehr geholfen hat. Komisch, wie sich das Blatt dann gewendet hat. Bayern hat versucht, spielerisch alles unter Kontrolle zu halten und das Spiel auch langsam zu machen. Man hat gesehen, dass wir an jedem Spieltag einen Schritt nach vorne gemacht haben. Der Trainer hat gesagt, wir müssen uns in das Spiel reinkämpfen, anders werden wir keinen Erfolg haben. Da hat er Recht.“

Nicolas Höfler (Torschütze SC Freiburg): „Nach den 25 Minuten, die ich gespielt habe, war ich total kaputt. Ich bin ganz glücklich vor dem Tor gestanden, habe dann den Ball bekommen und musste ihn nur reinschieben.“