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Siegen und 'gut spielen'

Ohne Martínez, aber mit Götze gegen Nürnberg

Diese Woche hat gut getan. Keine Länderspiele, keine Testspiele, kaum Verletzte. Stattdessen viel, viel Training. Das 187. bayerisch-fränkische Derby gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, ab 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCB.tv) kann kommen! „Die Vorzeichen für das Wochenende sind gut“, findet Thomas Müller, „es war wichtig, ein paar Einheiten am Stück zu haben. Wir haben die Zeit ganz gut genutzt.“

Und so wollen die Bayern gegen den Club den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel der noch jungen Saison eintüten. Allerdings keine leichte Aufgabe, wie Pep Guardiola weiß: „Ein Derby ist speziell. Nürnberg ist immer sehr aggressiv gegen Bayern.“ Müller beobachtete in den vergangenen Jahren oft „unangenehme“ Nürnberger. „Sie gehen körperlich zur Sache, werfen alles, was sie haben, in die Waagschale und sind gefährlich bei Standards.“

Dem Nationalspieler ist aber auch nicht entgangen, dass es für den Club in der Allianz Arena meist nichts zu holen gab. „Da hatten wir in den letzten Jahren Gott sei Dank weniger Probleme. Ich hoffe, dass wir an solche Leistungen anknüpfen.“ Sein Coach hofft, dass der Eingewöhnungsprozess weiter voranschreitet. In Frankfurt habe man bereits „viel, viel besser“ gespielt und nur noch wenige Konter zugelassen. Nun solle der nächste Schritt erfolgen, so Guardiola.

Götze vor Debüt: 'Das ist gut für uns'

Froh ist der Spanier, dass Mario Götze seine Muskelverletzung endgültig hinter sich gelassen hat. In Frankfurt hatte der Neuzugang erstmals im Kader gestanden, gegen Nürnberg werde er entweder „von Anfang an“ oder „ein paar Minuten“ zum Einsatz kommen und somit aller Voraussicht nach sein Pflichtspieldebüt für den FC Bayern feiern. „Das ist gut für uns“, erklärte Guardiola.

Neben Götze stehen auch die zuletzt angeschlagenen Thiago und Franck Ribéry zur Verfügung. Jan Kirchhoffs Einsatz ist fraglich (nach muskulären Problemen), Javi Martínez (Trainingsrückstand) fällt mit Sicherheit aus, sagte Guardiola, der sich nach der intensiven Trainingswoche nun auf spannende Spiele freut: „Es ist gut, drei Spiele in einer Woche zu haben, eines davon ist sogar ein Finale.“

Nürnberg noch ungeschlagen

Gemeint ist das europäische Super Cup-Endspiel gegen den FC Chelsea in Prag am kommenden Freitag. Vorher aber warten der SC Freiburg (Dienstag) und eben Nürnberg. Die noch ungeschlagenen Franken (zwei Unentschieden) reisen mit Respekt, aber ohne Angst nach München. „Gegen die Bayern muss man niemanden extra motivieren. Das ist ein Highlight für uns“, betonte Coach Michael Wiesinger. Um in München zu bestehen, bedürfe es einer „brutalen mentalen Stärke“.

Ex-Bayern-Spieler Wiesinger kann in der Abwehr wieder auf Innenverteidiger Per Nilsson zurückgreifen. Der Schwede hat seine muskulären Probleme überwunden. Auch Routinier Markus Feulner steht wieder zur Verfügung. Mittelfeldakteur Timo Gebhart (Beckenprobleme) fällt weiterhin aus. Egal, wer schlussendlich bei Nürnberg auflaufen wird. Das Ziel der Bayern ist klar. Siegen! Und: „Gut spielen, so dass alle zufrieden sind. Dann sind wir es auch“, so Thomas Müller.

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