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'I hab’s halt probiert'

'Torjäger' Alaba verzückt Fans und Mitspieler

Die neue Champions-League-Saison begann, wie die alte aufhörte: Mit einem Tor des FC Bayern. Noch nicht einmal drei Minuten waren gegen ZSKA Moskau gespielt, da hämmerte David Alaba den Ball aus knapp 30 Metern mit seinem linken Zauberfuß in die Maschen. Die Allianz Arena stand Kopf, der Österreicher selbst erklärte nach der Partie in seiner typischen, bescheidenen Art: „I hab’s halt probiert. Die Entfernung hat gepasst. Zum Glück hat’s geklappt.“

Es war bereits Alabas zweites Pflichtspieltor für den FCB in dieser Saison. In der vergangenen Spielzeit war dem Österreicher in der Königsklasse ein ähnlicher Kunstschuss gelungen - zum frühen 1:0 im Viertelfinale gegen Juventus Turin. „Ich trainiere natürlich öfter diesen Schuss“, verriet Alaba, dem seine Teamkollegen nach dem Treffer grinsend um den Hals fielen. „Da hatten wir scho a bissal an Spaß. Weil die Jungs immer sagen, ich brauch nur das Tor treffen, dann kann schon was passieren“, berichtete der 21-Jährige in seinem Wiener Schmäh.

Doch damit nicht genug: Bayerns Linksverteidiger, der zuletzt auch für Österreich in der WM-Qualifikation ein entscheidendes Tor geschossen hatte, glänzte auch noch als Vorbereiter zum 3:0 durch Arjen Robben (68.). Aber nicht irgendwie, sondern nur durch einen brillanten Lupfer, der die gesamte ZSKA-Defensive aushebelte. Robben musste nur noch „ruhig bleiben und fertig machen. Das war ein super Ball“, lobte der Holländer seinen Teamkollegen.

Robben hatte geahnt, dass Alaba diesen Pass spielen würde. „Das habe ich in seinen Augen gesehen“, erklärte Bayerns Flügelflitzer später. Man of the match Alaba selbst beschrieb seine geniale Vorbereitung auf seine eigene Art und Weise: „Ich bin halt da gestanden und habe spontan entschieden. Das war eine der wenigen möglichen Lösungen. Zum Glück hat‘s geklappt.“ So einfach kann Fußball sein.

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