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Gesicht der Kampagne

Alaba ein 'Meilenstein' für die HypoVereinsbank

Eigentlich ist es nicht so wirklich seine Welt, im Rampenlicht zu stehen. Pressekonferenzen, Interviews, Sponsorentermine, Blitzlichtgewitter. David Alaba weiß, dass dies zum Fußballgeschäft gehört, lieber aber überzeugt er durch seine Qualitäten auf dem Platz. Verstecken muss sich der junge Österreicher allerdings auch abseits des grünen Rasens keinesfalls - wie sein Auftritt am Mittwochmittag im Mediencenter an der Säbener Straße bewies, als Alaba im Rahmen einer Pressekonferenz als das neue Gesicht von Bayerns Premium-Partner HypoVereinsbank vorgestellt wurde.

Mit reichlich Charme, Schlagfertigkeit und seinem Wiener Schmäh sorgte Alaba für jede Menge Unterhaltung. Dirk Huefnagels, Marketingleiter der HypoVereinsbank, war sichtlich stolz, Alaba für seine Kampagne gewonnen zu haben: „Er ist jung, technisch extrem beschlagen und hat Witz. Ein super Typ“, berichtete Huefnagels über die Gründe der Alaba-Verpflichtung, „das ist ein Meilenstein für uns.“

Für die David-Alaba-Kampagne wurde in den Eisbach Studios in München ein spektakulärer Werbesport gedreht, der am Mittwoch vorgestellt wurde (mehr unter: hvb.de/alaba). Einen Tag lang hatte sich Alaba für die Aufnahmen Zeit genommen. Der Österreicher erinnerte sich an „lustige Stunden“, die ihm viel, viel Spaß bereiteten. Eine Schauspielkarriere peilt Alaba vorerst aber nicht an: „Ich glaube, ich bleibe beim Fußball.“

Schweden zittert vor Alaba

Gut für den FC Bayern. Gut für die österreichische Nationalmannschaft, die weiter von der WM in Brasilien träumen darf - dank Alaba. Der nämlich schoss Österreich am Dienstagabend fulminant zum späten und überlebenswichtigen 1:0-Sieg gegen Irland. Dadurch hat die Alpenrepublik die Qualifikation in den letzten zwei Partien selbst in der Hand. Der nächste Gegner Schweden zittert bereits, vor allem vor Bayerns Alaba.

„Er strahlte Genugtuung aus, aber vor allem den Glauben, dass er dieses ansonsten ziemlich mittelmäßige österreichische Team auch in Schweden zum Sieg führen kann“, heißt es in der schwedischen Zeitung Expressen. Fünf Treffer hat Alaba in der laufenden WM-Qualifikation bereits erzielt. Aftonbladet erklärte den 21-Jährigen daraufhin kurzerhand zum „Schwedentöter“.

Alaba selbst lässt sich von diesen Lobeshymnen nicht anstecken. „Ich versuche, locker zu bleiben“, berichtete er am Mittwoch. Auch, wenn das nach Abenden wie am Dienstag nicht immer leicht ist. Es sei schon ein Wahnsinns-Gefühl, „wenn zum Radetzki-Marsch in Wien in die Fahnen wedeln“, so Alaba, „es hat richtig gebrannt. Der Traum lebt, jetzt haben wir zwei Endspiele.“

Gesund zurück in München

Auch Deutschland kann den Österreichern Schützenhilfe leisten, denn das DFB-Team gastiert am letzten Spieltag in Schweden. Da wird Alaba mit seinen FCB-Teamkollegen noch ein Wörtchen reden müssen. „Wir hoffen natürlich auf die Deutschen. Aber ich denke, die wollen uns da in Brasilien auch rumlaufen sehen“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Bevor es dann im Oktober in der WM-Qualifikation so richtig heiß wird, dreht sich nun erst einmal wieder alles um den Vereinsfußball.

Am Samstag will Alaba mit dem FC Bayern den dritten Heimsieg der Saison feiern. „Ich fühle mich gut und bin gesund zurückgekommen“, berichtete Bayerns Linksverteidiger. Dass die Münchner derzeit „nur“ Tabellenzweiter hinter dem BVB sind, ist für Alaba kein Problem: „Wir bleiben ruhig und schauen nicht auf andere Teams.“

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