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Shaqiri kurz vor dem Ziel

Alaba und Ribéry wahren WM-Hoffnung

Nicht nur die deutschen Nationalspieler des FC Bayern können von einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 träumen (siehe eigener Bericht). Am Dienstagabend machten auch andere Wahl-Münchner wichtige Schritte auf dem Weg nach Brasilien, einer löste sogar schon vorzeitig das Ticket.

Alaba lässt Österreich träumen

Im Kampf um Platz zwei in der (deutschen) Gruppe C hat Österreich seine Chance auf Platz zwei gewahrt. Gegen das bislang punktgleiche  Irland siegte die Alpenrepublik dank eines Treffers von David Alaba in der Schlussphase (84.) mit 1:0 (0:0) und liegt als Tabellendritter weiter drei Punkte hinter Schweden – noch zwei Partien sind zu spielen, darunter am nächsten Spieltag in Schweden.

Vor 48.500 Zuschauern im Wiener Ernst-Happel-Stadion war Alaba – eingesetzt als Spielgestalter – der beste Österreicher, die sich gegen die Iren schwer taten. „Die Iren haben gut dagegengehalten, aber am Ende haben wir gewonnen. Der Traum von der WM in Brasilien lebt noch und wir werden alles dafür tun diesen zu verwirklichen“, sagte der FCB-Profi, der 90 Minuten durchspielte.

Ribéry hält Frankreich auf Kurs

Frankreich atmet durch, dank Franck Ribéry! Zweimal gerieten Les Bleus in Weißrussland in Rückstand - Jegor Filipenko (32. Minute), Timofej Kalachew (57.) -, zweimal glich Ribéry, dessen Einsatz vor dem Spiel wegen einer Muskelverletzung fraglich gewesen war, aus (47./Foulelfmeter, 64.). In der Schlussphase schossen Samir Nasri (70.) und Paul Pogba (73.) die Franzosen noch zu einem 4:2-Erfolg.

„Wir sind überglücklich“, freute sich Ribéry nach dem Spiel über eine „große zweite Halbzeit“. Der beste Spieler auf dem Platz, der in der 80. Minute ausgewechselt wurde, beendete mit seinem ersten Treffer in der 47. Minute den Torfluch der Franzosen, die zuvor 526 Minuten ohne eigenen Treffer geblieben waren und den bisherigen Negativrekord aus dem Jahr 1925 (500 Minuten) gebrochen hatten.

In der WM-Qualifikationsgruppe I schloss die Equipe Tricolore, bei einem Spiel mehr, nach Punkten (14) zu Tabellenführer Spanien auf. Bei einer Niederlage hätte Frankreich am letzten Spieltag gegen Finnland ein Endspiel um Platz zwei  gedroht, der zumindest die Chance auf die Playoff-Runde wahrt. Durch den Sieg haben die Franzosen Platz zwei sicher und können sogar noch auf den Gruppensieg hoffen.

Shaqiri kurz vor dem Ziel

Xherdan Shaqiri kann langsam die Koffer für Brasilien packen. Vier Tage nach dem enttäuschendem 4:4 gegen Island feierte der FCB-Profi mit der Schweiz einen verdienten 2:0-Erfolg bei Verfolger Norwegen. Die noch ungeschlagenen Eidgenossen führen die Tabelle der Gruppe E weiter an und gehen mit fünf Punkten Vorsprung vor dem neuen Zweiten Island in die letzten beiden Qualifikationsspiele.

In Oslo nutzte Verteidiger Fabian Schär vom FC Basel zwei Standardsituationen zu zwei Kopfballtreffern (12., 51.). Shaqiri gehörte zur Startformation der überlegenen Schweizer und hätte in der 82. Minute beinahe das 3:0 erzielt. In der 90. Minute wurde er ausgewechselt.

WM-Ticket für Robben

Wegen einer Gelb-Sperre konnte er selbst nicht mitwirken (siehe eigener Bericht), doch am Fernseher in München konnte Arjen Robben mitjubeln. Denn durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg in Andorra qualifizierte sich die holländische Nationalmannschaft am Dienstag als erstes europäisches Team für die WM in Brasilien. Mit acht Punkten Vorsprung vor Ungarn ist die noch ungeschlagene Elftal an den beiden letzten Spieltagen nicht mehr von der Tabellenspitze der Gruppe D zu verdrängen. Zweifacher Torschütze für Holland in La Vella war Robin van Persie (50., 54. Minute).

Brasilien siegt, Peru verliert

WM-Gastgeber Brasilien hat Portugal in einem Testspiel mit 3:1 (2:1) geschlagen. Die Tore für den Rekordweltmeister schossen Thiago Silva (23.), Neymar (34.) und Jô (49.). Für die Portugiesen traf Raul Meireles (17.). Das Team von Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari, der diesmal auf FCB-Innenverteidiger Dante verzichtete, zeigte sich in der heiß umkämpften Partie im Gillette-Stadion in Boston (Massachusetts/USA) in WM-Form. Ex-Bayer Luiz Gustavo stand in der Startelf.

Für Claudio Pizarro und seine peruanische Nationalmannschaft ist der Traum von der WM nach der 2:3-Niederlage in Venezuela geplatzt. Hurtado (19.) ließ Peru hoffen, doch Rondon (36.), Cesar Gonzalez (61., Foulelfmeter) und Otero (76.) wendeten das Blatt zugunsten der Gastgeber. Zambranos Anschlusstreffer (87.) kam zu spät. Pizarro wurde in der 63. Minute ausgewechselt. Die letzten beiden Qualifikationsspiele in Argentinien (11. Oktober) und gegen Bolivien (15. Oktober) haben für Peru damit nur noch Freundschaftsspiel-Charakter.

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