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'Nicht so schlimm'

Entwarnung bei Robben und Kroos

Das hatte Pep Guardiola auch noch nicht erlebt beim FC Bayern. Noch nicht einmal 30 Minuten waren am Samstagnachmittag gegen Hertha BSC gespielt und schon musste der FCB-Chefcoach zweimal wechseln. Sowohl Toni Kroos (24. Minute) als auch Arjen Robben (26.) mussten mit Adduktorenproblemen vom Platz. „Sie haben viele, viele Spiele gespielt. Da passiert das manchmal“, meinte Guardiola nach dem Spiel.

Noch in der Kabine wurden Robben und Kroos behandelt. Danach gab es Entwarnung. „Es ist nicht so schlimm“, sagte Robben. Der Holländer erklärte, dass es sich um keine Muskelverletzung handle. „Es ist eher ein Problem mit dem Nerv.“ Robben geht davon aus, dass er schon am nächsten Wochenende beim Auswärtsspiel in Hoffenheim wieder einsatzfähig ist. Letzteres gilt auch für Toni Kroos.

Verletzten-Überblick - Comeback von Martínez

Die medizinische Abteilung beim FC Bayern kann sich jedenfalls über Arbeit nicht beklagen in diesen Wochen. Erst am vergangenen Donnerstag hatte sich Claudio Pizarro im Training einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zugezogen und fällt bis Ende November/Anfang Dezember aus.

So lange muss auch Xherdan Shaqiri noch pausieren, der ebenfalls mit einem Muskelbündelriss im Oberschenkel von den Länderspielen zurückgekehrt war. Kurz zuvor, Mitte November, soll Thiago ins Mannschaftstraining zurückkehren. Der Spanier hatte Ende August einen Syndesmosebandriss erlitten, vergangenen Donnerstag hatte er erstmals wieder ein kurzes Lauftraining absolviert.

Seit einer Woche muss Dante pausieren. Beim Heimspiel gegen Mainz hatte er eine Risswunde am linken Sprunggelenk erlitten, die genäht werden musste. Vielleicht ist er am kommenden Wochenende in Hoffenheim wieder einsatzfähig. Noch lange warten muss hingegen Holger Badstuber (Kreuzbandriss).

Gute Nachrichten gibt es dafür von Javi Martínez. Der Spanier feierte am Samstag beim 3:2 gegen Hertha BSC zwei Monate nach seiner Leisten-OP sein Comeback.