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Verletzungen abgehakt

Götze schaut 'einfach nur nach vorne'

Es ist nicht zu übersehen: Mario Götze kann seine Füße kaum mehr ruhig halten. Nach der Rückkehr von der Nationalmannschaft absolvierte er noch am Mittwoch eine Extraschicht. Tags darauf, am eigentlich trainingsfreien Donnerstag, war er wieder auf dem Trainingsplatz und schwitzte mit einigen Teamkollegen bei einer freiwilligen Einheit. Zum Schluss schoss er noch ausgiebig Freistöße und verließ schließlich als Letzter den Rasen.

„Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, das ist klar. Aber das ist nur eine Frage der Zeit“, sagte der 21-Jährige anschließend im FCB.tv-Interview. Nach seinem Kapselriss im Sprunggelenk vor sieben Wochen beim UEFA Supercup arbeitet sich Götze gerade Schritt für Schritt zurück ins Team. Bei den letzten beiden Bayern-Spielen in Manchester und Leverkusen kam er zu ersten Kurzeinsätzen, vergangenen Dienstag beim 5:3-Sieg der deutschen Nationalelf in Schweden spielte er 45 Minuten, schoss dabei ein sehenswertes Tor und bereitete ein weiteres vor.

„Das war wichtig nach einer so langen Zeit“, hat er die Partie in Schweden genossen, „es waren jetzt fünf Monate, in denen ich nicht regelmäßig spielen konnte. Da tat es einfach mal wieder gut, auf dem Platz zu stehen.“ Darauf wolle er aufbauen. „Ich brauche einfach meine Spiele, meine Minuten. Ich denke, dass ich die in den nächsten Wochen bekommen werde. Dann kommt der Rest von selbst.“

Erst der Muskel, dann die Kapsel

Lange musste sich Götze gedulden. Mit einem Muskelbündelriss war er im Sommer zum FC Bayern gewechselt. Kaum wieder fit, erlitt er den Kapselriss. „Dann wieder das ganze Rehaprogramm von vorne abspulen zu müssen, das ist nicht so einfach. Aber ich denke, dass ich dadurch mental stärker werden kann.“

Jetzt will Götze aber erst einmal nur noch spielen. Schon am Samstag gegen Mainz hofft er auf den nächsten Einsatz. „Wie lange, das entscheidet der Trainer“, sagte er. Die Verletzungen hat Götze abgehakt. „Ich schaue jetzt einfach nur nach vorne und freue mich auf die kommende Zeit - hoffentlich ohne Verletzung.“

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