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Erstes Pflichtspieltor für Bayern

Götzes Vorgeschmack auf 'wahnsinnig viel Spaß'

45 Minuten gegen Schweden: 1 Tor, 1 Vorlage. 45 Minuten gegen Mainz:  2 Vorlagen. 27 Minuten gegen Pilsen: 1 Tor, 1 Vorlage - nach überstandener Verletzungspause hat Mario Götze erste Akzente im FCB-Trikot gesetzt. Am Mittwochabend gegen Pilsen erzielte er sein erstes Pflichtspieltor für den deutschen Rekordmeister - zuvor hatte er Mitte August beim Freundschaftsspiel in Györ doppelt getroffen -, bei seinen letzten beiden Einsätzen genügten ihm insgesamt 73 Spielminuten zu vier Torbeteiligungen.

„Er hat sich wunderbar eingefügt in die Mannschaft und gezeigt, welche Qualität er hat“, war Karl-Heinz Rummenigge „nicht überrascht“ von Götzes Auftritten. „Es ist nur wichtig, dass er fit wird und in beste Verfassung kommt. Dann werden wir wahnsinnig viel Spaß mit diesem Spieler haben“, sagte der FCB-Vorstandschef, „er passt gut zu unserer Mannschaft, er passt gut zu Bayern München und außerdem ist er ja fast Bayer. Wir haben ihn nur kurzfristig mal an Dortmund ausgeliehen.“

Gegen Pilsen dauerte es nur 30 Sekunden, ehe der gebürtige Memminger Götze mit der ersten Aktion nach seiner Einwechslung das 4:0 von Bastian Schweinsteiger (63.) vorbereitete. Es folgten ein Lupfer auf die Querlatte (67.), viele gute Ideen und in der Nachspielzeit der Treffer zum 5:0. „Ich fühle mich wohl, werde langsam immer fitter“, sagte der 21-Jährige nach dem Schlusspfiff, „dass heute ein Tor und eine Vorlage dabei herumgekommen sind, ist umso schöner – für die Mannschaft, aber für mich natürlich auch.“

'Ein spezieller Spieler'

Götzes Auftritt war das i-Tüpfelchen auf einen rundum gelungenen Champions-League-Abend des FC Bayern.  „Er hat sehr, sehr viel Qualität und kann uns weiterbringen“, meinte Philipp Lahm, der in der 63. Minute für Götze vom Platz gegangen war, „er bewirkt immer etwas und kann den Unterschied ausmachen.“ Man of the Match (siehe eigener Bericht) Franck Ribéry freute sich für den Teamkameraden: „Mario arbeitet sehr gut. Ich bin glücklich für ihn, er ist ein guter Junge.“

Pep Guardiola hatte bereits vor dem Spiel zum wiederholten Male Götzes Qualitäten beschrieben. „Mario ist ein spezieller Spieler. Er braucht nur wenig Zeit und Raum, um die richtige Entscheidung zu treffen. Aus diesem Grund ist er hier“, hatte der FCB-Chefcoach erklärt und dem endlich gesunden Nationalspieler aufsteigende Form attestiert: „Jeden Tag, in jedem Training wird es besser. Ich freue mich für ihn.“ Die letzten Kurzeinsätze waren also nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen soll.

 

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