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'Ich brauche jetzt Training'

Martínez nach Comeback 'sehr glücklich'

Noch einmal kurz dehnen, die Stutzen hochziehen, abklatschen - dann war Javi Martínez zurück. In der 64. Minute wurde er beim Heimspiel gegen Hertha BSC eingewechselt, ein Moment, auf den er lange hat warten müssen. „Ich fühle mich gut und bin sehr glücklich, wieder bei der Mannschaft zu sein“, sagte der Spanier zwei Tage später bei FCB.tv News. Die lange Leidenszeit hat er jetzt schon fast wieder „vergessen“.

Knapp zwei Monate lang hat Javi Martínez zuschauen müssen. Anfang September - nur vier Tage nach seinem eminent wichtigen Treffer im UEFA Supercup gegen Chelsea London - musste er an der Leiste operiert werden. Danach begannen die Mühlen des Rehatrainings. Jetzt steht der 25-Jährige endlich wieder auf dem Platz.

Aber wo eigentlich? Beim Comeback agierte Martínez dort, wo er in der letzten Saison gespielt hatte: auf der Doppelsechs als kopfball- und zweikampfstarker Abräumer vor der Abwehr. Doch Guardiola weiß: „Javi kann überall spielen: in der Innenverteidigung, auf der Sechs, auf der Doppelsechs. Er kann auch Stürmer spielen, wie gegen Chelsea. Das ist gut für uns. Ich bin froh, dass wir ihn haben.“

Schnellstmöglich zum Topniveau

Für Martínez selbst ist es nach eigener Aussage „egal“, auf welcher Position er zum Einsatz kommt. Hauptsache, er steht überhaupt auf dem Platz. Dafür arbeitet der Spanier jeden Tag. „Ich brauche jetzt Training, um so schnell wie möglich mein Topniveau zu erreichen“, meinte er.

Die aktuelle - nicht-englische - Woche kommt da gerade recht. „Wir haben jetzt Zeit, um mit ihm zu arbeiten“, kündigte Guardiola an. Auch der FCB-Chefcoach hat Martínez' Comeback kaum erwarten können. „Die Bayern-Fans wissen, wie wichtig Javi für uns ist.“