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FCB-Roundup

Shaqiri und Van Buyten jubeln

Nicht nur die deutschen Nationalspieler des FC Bayern, sondern auch Xherdan Shaqiri und Daniel van Buyten jubeln. Denn: Sowohl Belgien als auch die Schweiz haben das WM-Ticket gelöst. „Jetzt wird ein wenig gefeiert, das ist klar. Ich denke, wir können auch in Brasilien für Furore sorgen“, sagte der überzeugende Shaqiri, der sein Heimatland beim 2:1-Sieg in Albanien per Flachschuss (47.) auf die Siegerstraße schoss. Der Schweizer Abwehrspieler Lang (79.) und Albaniens Salihi (89.) erzielten die weiteren Treffer in Tirana. Kleiner Wermutstropfen aus Bayern-Sicht: Shaqiri musste in der 53. Minute mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.

Was für ein Abend auch für Daniel van Buyten. Der Routinier des FC Bayern fährt mit seiner belgischen Nationalmannschaft ebenfalls nach Brasilien - dank eines 2:1-Sieges in Zagreb gegen Kroatien. Erstmals seit zwölf Jahren überstanden die Roten Teufel, bei denen Innenverteidiger Van Buyten 90 Minuten durchspielte, damit wieder eine WM-Qualifikation. Mann des Spiels war Romelu Lukaku, der mit einem Doppelpack (15. und 38.) glänzte. Ende August hatte der Belgier im Finale des europäischen Supercups gegen den FC Bayern noch den entscheidenden Elfmeter verschossen. Der Anschlusstreffer von Niko Kranjcar (83.) kam zu spät.

Alabas Traum platzt

Kroatien um FCB-Torjäger Mario Mandzukic, der wie Van Buyten 90 Minuten auf dem Platz stand, ist damit nicht direkt für die WM qualifiziert. Hoffnung aber bleibt, da die Kroaten sicher Gruppenzweiter sind und damit über die Playoffs noch auf den WM-Zug aufspringen könnten. Anders als Österreich. David Alabas Heimatland unterlag Schweden in Solna in der deutschen Gruppe C trotz einer 1:0-Führung unglücklich mit 1:2 und verpasst damit die Endrunde. Harnik (29.) traf für Österreich, Olsson (56.) und Ibrahimovic (86.) für Schweden, das nach dem nun unbedeutenden Spiel am Dienstag gegen Deutschland in die Playoffs muss.

Schon längst für die WM qualifiziert sind die Holländer um Arjen Robben. Nachlässig wurde Oranje am Freitagabend dennoch nicht. Im Gegenteil: Beim 8:1 in der Amsterdam-Arena gegen Ungarn spielte die Niederlande groß auf. Robben, der durchspielte, traf in der 90. Minute zum Endstand. Zuvor hatten sich Van Persie (16., 43., 53.), Strootman (25.), Lens (38.) und Van der Vaart (86.) in die Torschützenliste eingereiht. Ungarn fabrizierte zudem ein Eigentor.

Ribéry trifft per Elfmeter

Auch Franck Ribéry netzte ein. Europas Fußballer des Jahres schoss beim 6:0-Sieg der Franzosen in einem Testspiel gegen Australien das 1:0 (8.) per Elfmeter. Arsenals Giroud (16., 27.), Cabaye (29.), Debuchy (47.) und Benzema (51.) trafen ebenfalls. Ribéry steuerte zusätzlich zu seinem Tor zwei Vorlagen bei. In der 63. Minute wurde der Bayern-Star ausgewechselt und für das entscheidende letzte WM-Qualifikations-Gruppenspiel am Dienstag gegen Finnland geschont.

Für das in der Südamerika-Qualifikation bereits ausgeschiedene Peru setzte es in der Nacht auf Samstag im vorletzten Gruppenspiel eine 1:3-Niederlage in Argentinien. Claudio Pizarro schoss seine Nationalmannschaft in Buenos Aires zwar in Führung (20.), doch Lavezzi (22., 34.) und Palacio (48.) drehten die Partie. Dante trat mit seinen Brasilianern am Samstagmittag in Seoul gegen Südkorea an. Bayerns Innenverteidiger stand beim 2:0-Sieg in der Startelf. Die Tore für den WM-Gastgeber erzielten Barcas Neymar (44.) und Chelseas Oscar (49.).

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