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Drei FCB-Torschützen

Ribéry und Mandzukic müssen in die Playoffs

Sieben Bayern-Profis waren am Dienstagabend neben den deutschen Nationalspielern noch im Länderspieleinsatz. Dabei ging es einzig für Franck Ribéry um wichtige Punkte in der WM-Qualifikation, bei den anderen sechs Münchnern hatten die Partien mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften nur noch Testspielcharakter. Immerhin konnten sich gleich drei FCB-Akteure in die Torschützenliste eintragen. fcbayern.de fasst die Begegnungen zusammen.

Es hat nicht sollen sein für Franck Ribéry und die französische Nationalmannschaft mit der direkten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Zwar gewann die Equipe Tricolore ihr abschließendes Spiel in der Gruppe I zuhause gegen Finnland mit 3:0 (1:0), um Welt- und Europameister Spanien (2:0 gegen Georgien) von der Tabellenspitze zu verdrängen hat es aber nicht gereicht.

Ribéry trifft

Ribéry (11. Minute) brachte die Gastgeber vor eigenem Publikum in Paris mit einem Zaubertor aus rund 20 Metern früh in Führung. Ein Eigentor von Joona Toivio (76.) und der eingewechselte Karim Benzema (87.) sorgten in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Dennoch reichte es am Ende für Frankreich nur zum zweiten Platz, drei Punkte hinter Gruppensieger Spanien. Ribéry spielte über die volle Distanz.

Sportlich bedeutungslos waren dagegen die abschließenden Partien in der Gruppe A, in der sich Belgien mit Daniel van Buyten vorzeitig den Gruppensieg vor Kroatien mit Mario Mandzukic gesichert hatte. Auch im letzten Spiel blieben die Roten Teufel ungeschlagen und trennten sich von Wales mit 1:1 (0:0). Kevin de Bruyne (64.) traf in Brüssel für die Gastgeber, Aaron Remsey (88.) gelang kurz vor Schluss der Ausgleich. Van Buyten wurde in der 71. Minute ausgewechselt. Zeitgleich unterlag Kroatien in Glasgow gegen Gastgeber Schottland mit 0:2 (0:1), Mandzukic spielte 80 Minuten.

Alaba trifft

Damit müssen Ribéry und Mandzukic den Umweg über die Relegationsspiele am 15. und 19. November gehen. Die Auslosung zu den Playoff-Partien der acht besten Gruppenzweiten findet am 21. Oktober im FIFA-Hauptquartier in Zürich statt. Grundlage für die Auslosung wird die Weltrangliste sein, die am 17. Oktober erscheint. Die vier bestplatzierten Teams jener Rangliste werden gesetzt sein und gegen die vier schlechter platzierten Mannschaften in Hin-und Rückspielen antreten.

Platz zwei war auch das Ziel von David Alaba und Österreich in der Gruppe C, doch nach dem 1:2 am vergangenen Freitag in Schweden ging es für Team Austria im letzten Spiel auf den Färöer Inseln nur noch um die Ehre. Andreas Ivanschitz (16.), Sebastian Prödl (64.) und der über 90 Minuten eigesetzte Alaba (67./Elfmeter) sorgten für einen versöhnlichen 3:0 (1:0)-Erfolg zum Abschluss der Qualifikationsspiele.

Robben trifft

Längst für die WM-Endrunde qualifiziert war hingegen Vize-Weltmeister Niederlande mit Arjen Robben, der im letzten Spiel der Gruppe D in Istanbul gegen die Türkei in der Startelf stand. Bereits in der 7. Minute brachte Robben die Elftal in Führung und stellte damit die Weichen zum 2:0 (1:0)-Sieg, durch den die Türken den zweiten Tabellenplatz einbüßten. Wesley Sneijder (46.) erhöhte unmittelbar nach dem Seitenwechsel für den souveränen Gruppensieger.

Einen versöhnlichen Abschluss in der Südamerika-Gruppe gab es auch für Claudio Pizarro und Peru. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge, die das vorzeitige WM-Aus bedeuteten, gab es am letzten Spieltag in Lima gegen Bolivien ein 1:1 (1:1). In einem Geisterspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit - Perus Anhänger waren zuletzt bei der Begegnung mit Uruguay aus der Rolle gefallen - erzielte Victor Yotun (18.) die Führung der Gastgeber. Diego Bejarano (45.+2) glich noch vor der Halbzeitpause aus. Pizarro spielte die vollen 90 Minuten.

Ohne FCB-Profi Dante kam WM-Gastgeber Brasilien zu einem 2:0 (0:0)-Testspielerfolg gegen Sambia. Die Treffer für die Seleção fielen am Dienstag im Nationalstadion von Peking erst in der zweiten Halbzeit. Oscar (69.) und Dedé (76.) trafen für den Rekordweltmeister, der damit seine letzten vier Spiele allesamt gewonnen hat. Dante blieb ebenso wie der ehemalige Münchner Luiz Gustavo ohne Einsatz.