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'Gesund und leistungsfähig'

Verein verzeichnet Mitglieder-Boom

Die Fußball-Abteilung des FC Bayern boomt mehr als je zuvor – sportlich und finanziell (eigener Bericht). Doch auch um den FC Bayern München eV ist es nach wie vor Bestens bestellt. Einerseits, weil die Mitgliederzahlen stetig steigen. Andererseits, weil die Mannschaften in den unterschiedlichen Sportarten ähnlich ambitioniert zu Werke gehen wie die Profi-Fußballer.

So zum Beispiel auch die Senioren-Fußballer, die „in der letzten Saison fünf Titel geholt haben“, wie Rudolf Schels, zweiter Vizepräsident des FC Bayern München eV, aufzählte. In der Turnabteilung sorgte etwa Lukas Dauser für Furore, der deutscher Vizemeister am Sprung geworden ist. Auch Schachspieler Felix Graf machte nachhaltig auf sich aufmerksam, als er in der Schach-Einzelmeisterschaft den dritten Rang belegte - mit erst 19 Jahren!

'Ausbildung liegt uns am Herzen'

Die Talentförderung ist dem FC Bayern generell ein großes Anliegen, zum Beispiel im Basketball. „Die Ausbildung der Talente liegt uns am Herzen – auch wenn das medial nicht immer so dargestellt wird“, sagte Schels, der zum Beispiel auf die „blutjunge Regionalliga-Mannschaft“ verwies, die „dem Aufstieg entgegenstürmt.“ Und auch „an den Schulen arbeiten wir mit 39 Basketball-AGs und sage und schreibe 400 Kindern. Mit dieser Arbeit verfolgen wir ein Ziel, wie es unser Präsident einmal formuliert hat: für den FC Bayern einen Schweinsteiger des Basketballs zu finden.“

Doch auch ohne läuft’s ja ganz gut. „Ich kann nichts versprechen, aber: Wir haben eine tolle Mannschaft und sind trotz der Niederlage in Berlin nach wie vor Tabellenführer in der Basketball-Bundesliga - zum ersten Mal!“, sprach Schels in der „Festung Audi Dome“. Der kleine Rückschlag bei ALBA werde die Pesic-Elf nicht umwerfen. „Die Basketballer halten es wie die Fußballer: Niederlagen machen sie nur noch stärker. Davon bin ich überzeugt.“ Und Hoeneß dankte Schels und bilanzierte: „Wir können stolz und sehr, sehr zufrieden sein.“

5,8 Mio. Euro Gewinn

Auch finanziell steht der Gesamtverein mehr als nur auf gesunden Füßen. Wie der im letzten Jahr gewählte erste Vizepräsident Karl Hopfner berichtete, verzeichnete der eV im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von 5,8 Millionen Euro, das Eigenkapital beträgt 60,0 Millionen Euro. „Unser Verein ist wirtschaftlich absolut gesund und leistungsfähig, wir können hochzufrieden sein“, sagte Hopfner.

Hoeneß verkündete weitere Bestmarken: Dank der tollen sportlichen Erfolge kann der FC Bayern München eV auch ein deutliches Wachstum im Bereich der Mitglieder und Fanclubs aufweisen. Mittlerweile zählt der Verein 223.985 Mitglieder und ist damit knapp hinter Benfica Lissabon der zweitgrößte Verein weltweit, 3.576 Fanclubs mit 262.077 Fanclub-Mitgliedern unterstützen den FC Bayern. „Das ist eine unglaubliche Zahl." Unter tosendem Applaus versprach der Präsident: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Nummer eins sind.“

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