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'Besser geht’s nicht'

Rummenigge blickt zurück auf das Jahr 2013

Ein ereignisreiches Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Für den FC Bayern war es das sportlich erfolgreichste in der mittlerweile 113-jährigen Vereinsgeschichte. Fünf Titel holte der FCB nach München, jüngst erst den des Klub-Weltmeisters. Auf der Jahreshauptversammlung im November präsentierte der FC Bayern zudem einmal mehr neue Rekordzahlen und behauptete auch wirtschaftlich seine Ausnahmestellung. Kurz vor dem Jahresende nahm sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Zeit, um im Interview mit FCB.tv eine Bilanz der vergangenen Monate zu ziehen.

Karl Heinz Rummenigge über…

…das Jahr 2013:

„Ich würde sagen: Besser geht’s nicht! Einen besseren Titel kann man nicht finden. Es war ein Jahr der Superlative. Wir haben das Triple gewonnen, anschließend dann noch den europäischen Supercup und die Klub-WM. Was mir genauso gut gefallen hat wie die ganzen Titel und das Auftreten auf dem Platz war das Auftreten der Mannschaft außerhalb des Platzes. Ein sehr unaufgeregtes, sehr souveränes Auftreten, die Mannschaft war nie hämisch, nie arrogant, sie hat das wunderbar gemacht. Ich glaube, die Sympathiewerte des FC Bayern waren nie höher als es heute der Fall ist. Man kann der Mannschaft und den beiden Trainern Jupp Heynckes und Pep Guardiola nur ein Riesenkompliment machen, was sie in diesem Jahr geleistet haben.“

…die Bedeutung der gewonnenen Titel:

„Es war natürlich ein wichtiges Jahr. Wir hatten davor zwei Jahre ohne Titel hinter uns, in denen Borussia Dortmund zwei Mal Deutscher Meister wurde und uns im DFB-Pokalfinale 2012 mit 5:2 besiegt hat. Das waren natürlich ohne Frage auch gewisse mentale Schmerzen, die uns da zugefügt wurden. Aber ich denke, die Mannschaft hat gut reagiert, die Trainer haben das gut umgesetzt und vor allen Dingen haben wir uns nicht nur national, sondern auch international einen Status und Respekt erarbeitet, der sehr hoch ist. Ich würde ohne Übertreibung sagen, dass wir zu den drei bekanntesten Mannschaften der Welt zählen. Da kann man nur den Hut ziehen vor dieser Mannschaft, vor den Trainern und wahrscheinlich auch vor dem ganzen Klub.“

..die hohe Erwartungshaltung nach den Erfolgen:

„Ich gehe eigentlich ziemlich souverän damit um. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, das Triple noch einmal zu gewinnen. Ich habe den Eindruck, unser Trainer versucht sein aller Bestes, er ist da sehr ehrgeizig, aber so vermessen bin ich da eigentlich nicht. Ich muss sagen, der ehrlichste Titel ist die Deutsche Meisterschaft. Ich denke,  da haben wir jetzt mit dem kleinen Vorsprung, den sich die Mannschaft in der Hinrunde erarbeitet hat, haben wir gute Aussichten, diesen Titel zu verteidigen. Natürlich ist die Champions League immer die Sahne auf dem Kuchen, aber da geht es jetzt mit dem Achtelfinale erst richtig los. Da hängen die Trauben sehr hoch. Da ist es wichtig, dass man von Runde zu Runde denkt. Mit Arsenal haben wir einen schweren Gegner zugelost bekommen, den wir erst besiegen müssen.“

…die große Aufgabe, das hohe Niveau zu halten:

„Im Fußball ist es wie überall im Sport: The winner takes it all. Erfolg ist natürlich extrem wichtig, aber ich glaube, man muss souverän mit dem Erfolg umgehen. Es gibt ja immer dieses schöne Wort Benchmark - im Fußball war immer der FC Barcelona, speziell in der Zeit als Pep dort Trainer war. Die haben jedes Jahr irgendwas gewonnen und vor allen Dingen haben sie jedes Jahr mindestens das Halbfinale der Champions League erreicht. Das ist etwas, das wir auch anstreben, eine gewisse Stabilität. Es wird nicht jedes Jahr zum Champions-League-Sieg reichen, aber es wäre natürlich wunderbar, wenn man immer unter den top vier Mannschaften dabei ist. Es ist schwierig, dieses Niveau zu erreichen und vor allen Dingen auch zu halten. Aber ich glaube, wenn wir eine Chance haben, das zu erreichen, dann mit dieser Mannschaft und mit diesem Trainer.“

…seine Wünsche für 2014:

„Ich gehe eigentlich ziemlich unaufgeregt in das nächste Jahr, weil ich dieses Jahr noch gar nicht so richtig abgearbeitet habe mental. Man hetzt ein bisschen um die Weltgeschichte, gerade jetzt vor Weihnachten wird es immer noch ein bisschen hektischer habe ich den Eindruck. Ich glaube ich werde die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr dazu nutzen, das Ganze zu reflektieren und Revue passieren zu lassen. Ich bin sehr glücklich dass ich dabei sein durfte, dieses Jahr zu erleben. Das war ein tolles Erlebnis.“

Das vollständige Interview sehen sie bei FCB.tv.

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