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FCB gibt Gas

Boateng: 'Dürfen uns nicht einlullen lassen'

Paris Saint-Germain und Real Madrid waren kurz vor dem FC Bayern hier, Zenit St. Petersburg und Red Bull Salzburg werden nach dem deutschen Rekordmeister die exzellenten Trainingsbedingungen auf dem Gelände der Aspire Academy in Doha genießen. Aktuell trainiert hier, nur durch einen begrünten Wall vom FCB entfernt, auch der FC Schalke 04 - ein Glücksfall für Jérôme Boateng, denn bei den Knappen spielt ja sein Halbbruder Kevin-Prince.

Zu einem Treffen sei es bislang aber noch nicht gekommen, erzählte der FCB-Innenverteidiger am Dienstag, dem dritten Tag im Volkswagen Camp Qatar. „Wir haben ähnliche Trainingszeiten“, erklärte Boateng, „aber es wird sicher noch passieren.“

Der Fokus liege in diesen Tagen ohnehin auf dem Training, betonte der 25-Jährige weiter. „Wir arbeiten hart, um gut in die Rückrunde zu starten.“ Die Saison befinde sich erst in der Halbzeit. „Viele sagen, die Bayern sind schon weg. Davon dürfen wir uns nicht einlullen lassen! Wir müssen weiter Gas geben.“

Das bekräftigte auch Bastian Schweinsteiger: „Wir haben ein unglaubliches Jahr hinter uns. Aber das Schöne ist, dass es immer noch Dinge gibt, die wir besser machen können.“ Zum Beispiel die Spiele noch konstanter vom An- bis zum Schlusspfiff zu beherrschen, konkretisierte Boateng: „Wir hatten viele Spiele, in denen wir erst in der zweiten Halbzeit gut waren.“

Es gibt also nach wie vor viel zu tun, um an ein historisches Jahr mit fünf Titeln nahtlos anzuknüpfen. Schweinsteigers Ziele jedenfalls könnten höher nicht sein: „Ich will etwas mit Bayern München schaffen, was es in Europa noch nicht gegeben hat: den Champions-League-Titel zu verteidigen.“

Für fcbayern.de in Doha: Nikolaus Heindl

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