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FIFA-Gala in Zürich

FC Bayern das alles überstrahlende Team

Fünf Titel hat der FC Bayern im Jahr 2013 gewonnen und damit für einen historischen Meilenstein in der 113-jährigen Vereinsgeschichte gesorgt. Kein Wunder, dass der deutsche Rekordmeister bei der diesjährigen FIFA-Gala Ballon d’Or am Montagabend im Kongresshaus in Zürich die alles überstrahlende Mannschaft war. Franck Ribéry belegte bei der Wahl zum Weltfußballer den dritten  Platz, Triple-Coach Jupp Heynckes wurde zum Trainer des Jahres 2013 gewählt und drei Profis des FCB schafften den Sprung in die FIFA-Weltelf.

„Wir sind stolz auf Franck Ribéry. Er hat in der Mannschaftssportart Fußball alle wichtigen Meisterschaften und Pokale gewonnen, die es im Jahr 2013 national, in Europa und weltweit zu holen gab“, sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gegenüber fcbayern.de am Rande der Gala. „Nach der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres ist dieser dritte Platz einmal mehr die Bestätigung seiner großartigen Leistungen, sowie der Titel, die er mit dem FC Bayern gefeiert hat.“

'Für uns ist Franck der Beste'

Der totale Triumph nach einem herausragenden Jahr blieb Franck Ribéry, der im vergangenen Jahr neben den fünf Mannschaftstiteln auch die individuelle Trophäe als Europas Fußballer des Jahres gewann, nur knapp verwehrt. Bei der Wahl zum besten Fußballer des Jahres, an der sich 184 Nationaltrainer und Kapitäne sowie 173 Medienvertreter beteiligten, landete der 30-Jährige mit insgesamt 1.127 Punkten hinter Cristiano Ronaldo (1.365) und dem zuletzt vier Mal in Folge siegreichen Lionel Messi (1.205) auf Rang drei.

„Es ist eine demokratische Wahl. Das muss man anerkennen, man muss gratulieren. Aber für uns ist Franck der Beste“, kommentierte Matthias Sammer auf der Kuwait-Reise des FC Bayern den Ausgang der Abstimmung, „er hat alles gewonnen, hat alles dafür gemacht. Aber andere haben entschieden. Er hat ja auch noch ein paar gute Jahre vor sich und kann noch gewinnen.“

Heynckes ganz vorne

Bei der Wahl zum Trainer des Jahres setzte sich fast schon erwartungsgemäß Jupp Heynckes durch. Mit dem FCB gelang dem 68 Jahre alten Fußballlehrer in der vergangenen Saison der Gewinn des Triples aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League - das schaffte zuvor kein anderer deutscher Verein. Dank dieses bislang einmaligen Erfolges setzte sich Heynckes mit 1.806 Punkten zurecht gegen die ebenfalls nominierten Jürgen Klopp (Borussia Dortmund/766) und Sir Alex Ferguson (Manchester United/711) durch.

„Ich freue mich, dass ich meine Laufbahn mit so einer Auszeichnung krönen kann. Es ist etwas, dass ich mir vor zehn Jahren nicht erträumt habe“, sagte Heynckes in seiner Dankesrede. „Natürlich freue ich mich über den Titel, das ist doch selbstverständlich. Ich habe in fast 50 Jahren im Fußball alles erlebt, natürlich ist es schön, heute hier zu sein“, so Heynckes, der als erster deutscher Trainer überhaupt diese Trophäe gewann.

Rummenigge lobt FCB-Trio

Auch die Wahl zur FIFA/FIFPro World XI 2013 stand ganz im Zeichen des deutschen Rekordmeisters. Mit Manuel Neuer, David Alaba, Jérôme Boateng, Dante, Philipp Lahm, Franck Ribéry, Arjen Robben, Bastian Schweinsteiger und Mario Mandzukic gehörten gleich neun Münchner zu den insgesamt 55 nominierten Akteuren für die beste Elf des vergangenen Jahres. Am Ende schafften es mit Neuer, Lahm und Ribéry drei Bayern ins Dream Team 2013 - es waren zugleich die ersten Deutschen bzw. die ersten Bundesligaspieler überhaupt, die es in diese seit 2005 bestehende Auswahl geschafft haben.

„Philipp Lahm und Manuel Neuer haben es mehr als verdient, neben Franck Ribéry in der Weltelf zu stehen. Beide hatten entscheidenden Anteil am erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des FC Bayern, und beide prägten den FC Bayern nicht nur durch ihre fantastischen sportlichen Leistungen, sondern auch durch ihre großartige Persönlichkeit und ihr Auftreten auf und neben dem Platz“, lobte Rummenigge das Trio des FIFA-Klubweltmeisters.

„Als junger Spieler träumt man davon, Profi zu werden. Dann entwickelt man sich in kleinen Schritten weiter und kommt irgendwann in die Nationalmannschaft, persönliche Ziele gibt es dann nicht mehr so viele. Deshalb ist es eine große Ehre für mich, in die Weltauswahl gewählt und in einem Atemzug mit anderen großen Torhütern genannt zu werden“, meinte Neuer nach der Ehrung.

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