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Guardiola hofft auf Schweinsteiger und Robben

Kurze Antritte durch Stangen. Kleine Sprünge über Mini-Hürden. Gezielte Kraftexplosionen am Gummiseil. Auch Bastian Schweinsteiger und Arjen Robben kamen am zweiten Tag im Volkswagen Camp Qatar ins Schwitzen. Nebenbei verdrehte Schweinsteiger grinsend die FCB.tv-Kamera, Robben scherzte mit Rehatrainer Thomas Wilhelmi. Auch die Stimmung war also bestens auf einem der Nebenplätze der Aspire Academy von Doha - und das nicht ohne Grund. Denn sowohl Schweinsteiger als auch Robben machen weiter Fortschritte.

„Wir haben drei Wochen bis zum ersten Spiel. Ich hoffe, beide können gegen Gladbach spielen“, ist Pep Guardiola nach den ersten Trainingseindrücken im neuen Jahr voller Zuversicht. „Ich hoffe, dass es jeden Tag ein bisschen besser wird.“ Schweinsteiger wird wohl noch während des Aufenthalts in Katar ins Mannschaftstraining einsteigen können.

„Sein Zustand ist viel, viel besser, er kann ohne Probleme laufen“, berichtete Pep Guardiola. Der FCB-Chefcoach ist aber nicht nur wegen der körperlichen Fortschritte seines Vizekapitäns, der vor knapp acht Wochen am rechten Sprunggelenk operiert worden war, „sehr, sehr zufrieden. Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dass mein zweiter Kapitän hier ist. Ich weiß, wie wichtig er für das Team, den ganzen Verein und für den deutschen Fußball ist.“

Vorbildlich hatte Schweinsteiger auch während seines Urlaubs sein Rehaprogramm absolviert. Das gilt auch für Robben, der sogar Physiotherapeut Fredi Binder in sein Urlaubsdomizil mitgenommen hatte. Der Holländer genießt bei Guardiola eine ganz besondere Wertschätzung. „I'm in love with Arjen“, sagte Guardiola. Und weiter: „Ich habe in meiner Karriere als Spieler und Trainer vielleicht einen oder zwei Spieler gesehen, die so professionell sind wie Arjen. Seine Mentalität ist unglaublich.“

Spielerisch ist Robben, der Anfang Dezember im DFB-Pokal-Spiel in Augsburg eine tiefe Risswunde am rechten Knie erlitten hatte, ohnehin eine Ausnahmeerscheinung. „Er hat unglaublich gespielt vor seiner Verletzung“, meinte Guardiola, „ich hoffe, er kommt so bald wie möglich zurück und kann sein Niveau halten.“ Toi, toi, toi!

Für fcbayern.de in Doha: Nikolaus Heindl