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Trainieren & warten

Ribéry zwischen Doha und Zürich

„Müüller!“, „Aaarjen!“, „Laaahm!“ - vor allem aber: „Ribéry! Ribéry! Ribéry!“ Sobald der Franzose im Volkswagen Camp Qatar den Trainingsplatz verlässt, sind die Einheimischen kaum zu halten. „Die Leute sind immer sympathisch“, kommt Ribérymit dem Rummel um seine Person gut zurecht, „es ist toll für sie, dass Bayern hier ist. Ich mache gerne Fotos und gebe Autogramme.“

Der 30-Jährige ist auch im Gespräch mit fcbayern.de entspannt. Der Urlaub („Ich habe total Pause gemacht.“) hat ihm gut getan. Die Akkus sind aufgeladen. „Die ersten Trainingseinheiten waren sehr gut, auch wenn die ersten Tage nach dem Urlaub natürlich immer schwierig sind“, erzählte er, „aber der Rhythmus kommt bald.“

2013 hat Ribéry praktisch alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Champions League, Deutsche Meisterschaft, DFB-Pokal, UEFA Supercup und die FIFA Klub-WM, darüber hinaus wurde er sowohl als Europas als auch als Frankreichs Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Mehr geht nicht! Oder doch? Denn bei der Wahl zum Weltfußballer gehört Ribéry zusammen mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den Top 3.

In sechs Tagen, bei einer FIFA-Gala in Zürich, fällt die Entscheidung. Ribéry wird von Katar aus zur Veranstaltung fliegen. Besonders angespannt sei er deswegen im Moment „noch nicht“, bekräftigte er. Und weiter: „Ich glaube, ich habe eine große Chance. Die Mannschaft und ich haben es 2013 sehr gut gemacht. Aber schau ma mal, was passiert. Ich kann nur warten.“

Guardiola schwärmt

„Franck soll mit einem breiten Grinsen nach Zürich fliegen und den Moment genießen. Es ist nicht einfach, das zu erreichen“, gab Pep Guardiola seinem Flügelflitzer mit auf den Weg und schwärmte: „Franck hat ein großes, großes Herz. Er arbeitet sehr viel nach hinten, um seinen Kameraden zu helfen. Ich habe auf diesem Niveau noch nie einen Spieler mit einem solchen Charakter gesehen. Wie er für seine Mannschaft kämpft! Es ist eine Ehre für mich, sein Trainer zu sein. Ich hoffe, ich kann ihm helfen, noch besser zu spielen.“

Ribéry seinerseits ist zufrieden mit der Entwicklung, die die Mannschaft unter Guardiola genommen hat. „Bis jetzt haben wir es mit Pep sehr gut gemacht“, findet der Franzose. In Doha gelte es, den Grundstein zu weiteren Titeln zu legen. „Wir müssen gut trainieren und dann sofort attackieren.“

Für fcbayern.de in Doha: Nikolaus Heindl

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