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Freier Sonntag?

Sechs Bayern laufen, passen, schwitzen

Der Morgentau hatte es sich bequem gemacht auf dem Trainingsplatz 2 an der Säbener Straße. Doch um 10 Uhr war es mit der Ruhe vorbei. Denn auch am eigentlich trainingsfreien Sonntag waren wieder mehrere FCB-Profis dabei zu beobachten, wie sie die Tautropfen von den Grashalmen liefen, passten und schossen.

Franck Ribéry und Arjen Robben hinterließen auf der einen Seite des Platzes lange Spuren. Mit Fitnesscoach Lorenzo Buenaventura absolvierten die beiden Flügelflitzer ein intensives Laufprogramm. Ribéry feilte anschließend noch an seiner Spritzigkeit. Auf der anderen Seite schwitzten Mitchell Weiser und Ylli Sallahi unter Anleitung von Andreas Kornmayer bei einer fußballspezifischen Fitnesseinheit. Daneben hechtete sich Lukas Raeder durchs Torwarttraining von Toni Tapalovic. Auf dem Nebenplatz arbeitete Daniel van Buyten mit Thomas Wilhelmi, der unter anderem Gewichtsschlitten und Gummiseil zum Einsatz brachte.

'Salzburg war besser als wir'

Das Sextett gab also die Marschroute vor für die letzte Trainingswoche vor dem Rückrundenauftakt in Mönchengladbach. Denn es liegt noch Arbeit vor den Bayern, wie sich bei der Testspiel-Niederlage in Salzburg am Vorabend gezeigt hatte. „Es waren gute Lehren für uns und die Rückrunde“, sagte Pep Guardiola nach dem 0:3 in der Mozartstadt.

„Meine Spieler wollen immer gewinnen, sie haben in Katar unglaublich trainiert“, meinte der FCB-Chefcoach nach dem Spiel. Dennoch könne eine Niederlage jederzeit passieren, wenn die Mannschaft ihre Leistung nicht abrufe. Und das sei in Salzburg passiert. „Der Gegner war besser als wir. Wenn wir nicht gut spielen, sind viele Mannschaften besser“, sagte Guardiola. Am Dienstagvormittag wird er seine Spieler zu nächsten Trainingseinheit um sich versammeln.

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