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'Es ist ein Traum'

Guardiola hofft auf freie Köpfe

Ziemlich ruhig war’s am Freitag an der Säbener Straße. Nur Xherdan Shaqiri, Franck Ribéry und Holger Badstuber, die für ihr Comeback schufteten, sowie Jérôme Boateng, Daniel van Buyten und Arjen Robben ließen sich blicken. Für den Rest hieß es nach dem erfolgreichen London-Trip: den Kopf frei kriegen für die nächste Aufgabe Hannover 96.

Verantwortlich für die Ruhephase war Pep Guardiola, der seinen Spielern eine kleine Auszeit verordnete. „Die Pause ist wichtig für den Kopf, nicht für die Beine“, erklärte der Cheftrainer, der sich selbst keine Pause gegönnt hatte. Stattdessen stand ein blendend gelaunter Guardiola im Medienraum an der Säbener Straße Rede und Antwort. „Ich laufe nicht während des Spiels, deshalb habe ich keine Probleme. Ich hatte meine Pause in New York.“

Einen Spannungsabfall bei seinen Spielern befürchtet Guardiola nicht. „Nicht einfach“ sei es zwar nach Champions-League-Spielen, „aber wenn du beim FC Bayern bist, kannst du mit dieser Situation umgehen. Die Spieler kennen das.“ Das gilt auch für Guardiola selbst, der ins Schwärmen geriet: „Ich bin Trainer des FC Bayern. Für mich ist es ein Traum, etwas für den Verein zu gewinnen, der mich von Anfang an so gut unterstützt.“

'Noch weiter verbessern'

Und der Traum lebt. Dank des 2:0-Sieges in London haben die Bayern nicht nur in Meisterschaft und Pokal gute Aussichten, sondern sind auch in Europa auf einem guten Weg - zumindest ins Viertelfinale. „Wir hatten in den ersten sieben Minuten sehr viele Probleme. Danach haben wir das Spiel kontrolliert“, blickte Guardiola kurz zurück, ehe er die Entwicklung seiner Mannschaft lobte.

„Die Spieler verstehen jeden Tag ein bisschen mehr die Mechanismen und unsere Ideen“, erklärt der 43-Jährige, „wir sprechen jeden Tag darüber, was wir gut und was wir nicht so gut machen. Deshalb ist es normal, dass wir uns immer besser verstehen.“ Klar ist für den Katalanen aber auch: „Wir können unser hohes Niveau noch weiter verbessern.“ Erst recht mit ausgeruhtem Kopf.

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