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Derby beim 'Club'

Shaqiri: 'Sie werden sehr heiß sein'

Der Schweizer an sich scheint sich in Nürnberg offenbar ganz wohl zu fühlen. Es mag an der Nähe zur Fränkischen Schweiz liegen, die nur wenige Kilometer weiter nördlich beginnt. Vielleicht auch an einem gewissen Eigensinn, der sowohl den Franken als auch den Eidgenossen nachgesagt wird. Der Schweizer Alain Sutter jedenfalls sorgte Anfang der 90er Jahre beim Club für Furore. Ganz aktuell lässt ein anderer Eidgenosse die Franken jubeln: Josip Drmic.

„Er ist ein Torjäger, ein Strafraumstürmer“, beschreibt Xherdan Shaqiri seinen Nationalmannschaftskollegen, der nach der Winterpause mit zwei Doppelpacks in zwei Spielen aufhorchen ließ und mit insgesamt zehn Treffern aktuell einer der gefährlichsten Bundesliga-Spieler ist. „Er ist gut drauf, läuft sehr viel und arbeitet für die Mannschaft“, meinte Shaqiri weiter. Der 21-Jährige sei „eine wichtige Stütze in der Nürnberger Mannschaft“.

Aber nicht nur die Topform des Nürnberger Rechtsaußens ist Warnung genug für den FC Bayern vor dem Auswärtsspiel beim Club am kommenden Samstag (15:30 Uhr). „Wir wissen alle, dass es in Nürnberg immer schwierig war zu spielen“, erinnerte Shaq  daran, dass dem Rekordmeister in den letzten sechs Spielen bei den Franken nur ein Sieg gelang. „Es wird kein einfaches Spiel.“

'Die Atmosphäre ist immer aufgeheizt'

Auch die jüngsten Ergebnisse Nürnbergs lassen aufhorchen. Mit ihren ersten zwei Saisonsiegen - es ist der beste Rückrundenstart der FCN-Geschichte - kletterten die Franken aus den Abstiegsrängen. „Sie sind gut drauf und werden alles geben, um uns ein Bein zu stellen“, glaubt Shaqiri, „sie werden von Anfang an aggressiv sein, uns alles abverlangen und alles Mögliche probieren, um zu gewinnen oder wenigsten einen Punkt zu holen. Sie werden sehr heiß sein.“

Jérôme Boateng sieht das genauso. „Sie laufen unheimlich viel, sind unheimlich aggressiv. Darauf müssen wir uns einstellen“, erwartet der FCB-Innenverteidiger ein hitziges Duell. Auch weil es ein Derby ist. „Das ist schon ein besonderes Spiel. Die Atmosphäre ist immer sehr aufgeheizt“, weiß der Berliner, der inzwischen seine dritten Saison in München spielt, „es macht Spaß, so ein Derby zu spielen.“

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