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'Es war nicht kompliziert'

Glücklicher Robben freut sich aufs Viertelfinale

Nein, das Aufwachen am Morgen danach fühlte sich für Arjen Robben nicht anders an als an jedem anderen Morgen auch. Einen Tag nach seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung beim FC Bayern bis 2017 war für den 30 Jahre alten Flügelflitzer alles so wie immer. „Ich war schon glücklich und ich bin jetzt noch immer glücklich“, sagte Robben am Donnerstag nach dem Training des Rekordmeisters an der Säbener Straße und ergänzte: „Ich bin froh, dass ich hier noch drei Jahre spielen darf. Dann bin ich acht Jahre hier, das hat noch kein Holländer geschafft.“

Seinen Wechsel im Sommer 2009 von Real Madrid nach München bezeichnete der Kapitän der niederländischen Nationalmannschaft als „eine richtig gute Entscheidung. Das war der beste Move in meiner Karriere.“ Er fühle sich beim FC Bayern „zuhause“ erklärte Robben, „mein Gefühl bei diesem Verein ist einfach super, die gegenseitige Wertschätzung ist sehr groß“, so Robben weiter. Da verwundert es kaum, dass die Vertragsverhandlungen „nicht kompliziert“ waren. „Wir haben zwei schöne Gespräche gehabt, dann war alles erledigt.“

Und so kann Robben den Fokus nun voll und ganz auf die entscheidenden Wochen der Saison legen. Am Freitag steht die Auslosung des Champions-League-Viertelfinales auf dem Programm, dann weiß auch der Siegtorschütze des letztjährigen Endspiels, welche die nächste Hürde des Titelverteidigers auf dem Weg ins Finale nach Lissabon ist. Eine Präferenz hat Robben dabei nicht. „Es sind acht top Mannschaften im Topf, das werden vier top Spiele. Es kommt, wie es kommt. Ich freue mich einfach auf die beiden Spiele, die da kommen.“

Tagesform und Details entscheiden

Wichtig sei vor allem, dass die Bayern bis zu den beiden Viertelfinal-Begegnungen in der Bundesliga „das Tempo und den Rhythmus hochhalten, dass wir uns auf diese Weise gut auf die Champions-League-Spiele vorbereiten“. Dass der FCB „im Moment gut drauf“ ist und die Bundesliga-Tabelle mit über 20 Punkten Vorsprung anführt, habe aber „nichts zu sagen“ für ein CL-Viertelfinale. Das sieht auch Robbens Teamkollege Toni Kroos so, für den die Runde der letzten Acht „vom Gefühl her noch nie so gut besetzt war“.

In zwei K.o.-Begegnungen spiele auch „die Tagesform“ eine wichtige Rolle, stellte Kroos klar. Robben sprach von „kleinen Details“, die diese Spiele entscheiden. Wichtig sei, so Robben, „dass wir auf uns selbst schauen und nicht auf die anderen Mannschaften. Wir müssen einfach mit viel Selbstvertrauen auftreten und brauchen vor keinem der anderen Sieben Angst haben.“

Die Mannschaft werde am Freitag gemeinsam vor dem Abschlusstraining für das Gastspiel in Mainz die Auslosung anschauen, verriet Robben. Und ganz gleich, wie der nächste Gegner des FC Bayern in der Königsklasse heißen wird: Auch am Morgen danach wird sich Robben nicht anders fühlen als an jedem anderen Morgen auch.

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