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Neuer pausiert

FCB startet Vorbereitung aufs Pokal-Halbfinale

Knapp 40 Stunden hatten die Profis des FC Bayern Zeit, um die Heimniederlage in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund zu verdauen. „Das Wochenende ist jetzt zur Erholung und zur Regeneration. Wir müssen auch ein paar Lehren daraus ziehen und ein paar Dinge ansprechen. Am Montag geht es weiter und wir schauen nach vorne“, hatte Sportvorstand Matthias Sammer am späten Samstagabend nach dem Schlusspfiff in der Münchner Allianz Arena erklärt.

Gesagt, getan! Am Montagnachmittag um 16 Uhr versammelten sich die Spieler des Rekordmeisters wieder geschlossen auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße, wo sie die Vorbereitung auf das nächste Spiel aufnahmen. Am Mittwochabend geht es im Heimspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern um den Einzug ins Finale des DFB-Pokals. Und die Zielsetzung auf Seiten des Titelverteidigers ist unmissverständlich: „Wir wollen nach Berlin“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Beim Aufgalopp in die neue Woche musste Guardiola allerdings gleich auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten. Die verletzten bzw rekonvaleszenten Thiago, Xherdan Shaqiri, Holger Badstuber, Tom Starke und Diego Contento fehlten ebenso wie Torhüter Manuel Neuer, der nach seiner Auswechslung am Samstag gegen den BVB wegen Wadenproblemen eine individuelle Einheit im Leistungszentrum einlegte.

Doch auch ohne diese Akteure konnte Guardiola zwei Tage vor der Partie damit starten, Konzentration und Spannung aufzubauen, damit das anvisierte Ziel nicht in Gefahr gerät. „Das ist ein Risiko, auch für das Spiel gegen Lautern“, hatte Guardiola nach der Niederlage gegen Dortmund gesagt und sich dabei selbst in die Pflicht genommen, „ich muss Lösungen finden“.

Eine davon sollte vor allem darin bestehen, den Tabellen-Vierten der 2. Liga „nicht zu unterschätzen“, wie Rummenigge betonte. „Dass sie einem Bundesligisten wehtun können, haben sie in Leverkusen bewiesen“, warnte er vor den Pfälzern, die sich im Viertelfinale überraschend mit 1:0 durchsetzten. „Das ist ein Finale. Die Jungs wissen das ganz genau, dass wir nicht den Leverkusenern folgen sollten. Wir müssen eine bessere Leistung zeigen als gegen Dortmund“, ergänzte Sammer im Hinblick auf das K.o.-Duell.

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