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Stimmen zum Finaleinzug

'Wir sind glücklich, dass wir im Finale sind'

Der Finaleinzug ist geschafft! Entsprechend „glücklich“ war nicht nur Pep Guardiola nach dem 5:1 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern. „Ich freue mich auf das Finale“, sagte Torschütze Toni Kroos. Matthias Sammer weiß aber, dass sich die Mannschaft weiter steigern muss, um dort auch den Titel einzufahren: „Wir müssen ein Stück weit mehr brennen und auch den Mut haben, diese Dinge untereinander anzusprechen.“

Die Stimmen im Überblick:

Pep Guardiola: „Kaiserslautern hat von Anfang an sehr mutig gespielt. Wir hatten Probleme mit unserem Ballbesitz. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht in punkto Teamspirit. Ich bin glücklich darüber, wie wir gekämpft haben.“

Matthias Sammer: „Wir sind glücklich, dass wir im Finale sind, aber ich bin nicht glücklich, wie wir spielen. Wir haben viele Konzentrationsfehler, auch relativ wenig Gruppendynamik. Ich glaube, wir gehen zu positiv miteinander um, zu nett. Wir müssen ein Stück weit mehr brennen und auch den Mut haben, diese Dinge untereinander anzusprechen. Wir haben nach der Meisterschaft genug Spielraum gegeben, um etwas durchzuatmen. Wenn wir das weitermachen, wird es schwierig, noch einen Titel zu holen. Wenn wir es schaffen, so zu spielen wie vor der Meisterschaft, dann sind wir zu allem in der Lage.“

Toni Kroos: „Unsere beiden Führungstreffer haben uns gut getan. Bis dahin waren wir noch nicht so drin, haben uns keine Chancen herausgespielt und nicht so flüssig gespielt. Danach waren wir ein Stück weit freier und haben besser gespielt. Ich freue mich auf das Finale.“

Kosta Runjaic (Trainer Kaiserslautern): „Glückwunsch zum Erreichen des Finals! Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gute Werbung für uns gemacht, haben uns nicht versteckt und aggressiv gespielt. Wir haben gefühlt mehr aufs Tor geschossen als Manchester. Daher denke ich, dass es eine runde Sache war. Wir wollen jetzt den Schub mitnehmen in das schwere Restprogramm."

Simon Zoller (1. FC Kaiserslautern): „Man hat gesehen, dass Bayern in allen Belangen besser war. Wir haben uns ordentlich verkauft, aber am Ende war es trotzdem deutlich.“

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