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Erste Nominierungsfrist läuft ab

16 Bayern haben die WM vor Augen

Auch im Bayern-Training wirft die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ihren Schatten voraus. Am Dienstag - 30 Tage vor der WM-Eröffnung - trainierten die FCB-Profis mit dem offiziellen Spielball für Brasilien. Einige Bayern-Spieler ereilte an diesem Tag aber auch der Ruf aus ihrer Heimat. Denn in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (24 Uhr) läuft die erste Nominierungsfrist ab. Die Nationaltrainer müssen dann ihr vorläufiges Aufgebot - maximal 30 Mann - der FIFA gemeldet haben. fcbayern.de fasst zusammen, welche Münchner sich auf den Listen befinden.

Javi Martínez, Thiago:
Das FCB-Duo steht im 30-köpfigen Aufgebot von Spanien. Mit sieben Akteuren stellt der FC Barcelona die meisten Spieler für La Roja ab, von den Champions-League-Finalisten Real und Atletico Madrid kommen je vier Akteure. Nationalcoach Vicente del Bosque nominierte mit David de Gea (ManUnited), Dani Carvajal (Real Madrid) und Ander Iturraspe (Bilbao) drei Spieler ohne Länderspiel-Einsatz.

Xherdan Shaqiri:
Der 22-Jährige steht wie erwartet im eidgenössischen Aufgebot. Insgesamt berief der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld am Dienstag in Zürich neun Bundesliga-Spieler in seinen 23-Mann-Kader.

Daniel van Buyten:
Der Innenverteidiger vom FC Bayern ist einer von insgesamt drei Bundesliga-Legionären im 24-köpfigen Aufgebot von Nationalcoach Marc Wilmots. Die meisten Nominierten (11) kicken in der englischen Premier League. Im Tor steht Thibaut Courtois von CL-Finalist Atletico Madrid.

Arjen Robben:
Erst am Dienstagabend wird Bondscoach Louis van Gaal sein Aufgebot bekannt geben. Bereits im Vorfeld erzählte der ehemalige FCB-Chefcoach aber: „Bislang wissen nur Arjen Robben und Robin van Persie, dass sie auf jeden Fall in Brasilien dabei sind.“

Franck Ribéry:
Der Flügelflitzer ist eine feste Größe in der Equipe tricolore. Nationalcoach Didier Deschamps nominierte ihn am Dienstagabend in sein 30-köpfiges Aufgebot, das sich aus 23 bereits gesetzten WM-Fahrern (darunter Ribéry) und aus sieben Reservisten für etwaige Notfälle zusammensetzt.

Mario Mandzukic:
Auch Mario Mandzukic dürfte seinen WM-Platz sicher haben, obwohl er für das Auftaktspiel Kroatiens nach einer Roten Karte in der Qualifikation gesperrt ist. Der Angreifer steht im vorläufigen Aufgebot, das Nationaltrainer und Ex-Bayer Niko Kovac am Mittwoch bekannt gab. „Wir sind voller Vorfreude“, so Kovac, der auch den früheren FCB-Stürmer Ivica Olic in den 30-Mann-Kader berief.

Julian Green:
Mit gerade mal 18 Jahren darf der Offensivspieler des FC Bayern II von der Teilnahme an der WM träumen. US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann berief Green, der sich erst vergangenen März für das amerikanische und gegen das deutsche Nationalteam entschieden hatte, in sein vorläufiges Aufgebot (30 Mann).

Bereits seit längerem nominiert sind:

Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Thomas Müller, Mario Götze, Jérôme Boateng und Toni Kroos gehören zum deutschen 30-Mann-Kader.

Dante wurde ins brasilianische 23er Aufgebot berufen. Zu den sieben Reservespielern, die Nationalcoach Luiz Felipe Scolari nominierte, zählt auch FCB-Verteidiger Rafinha.

Bis spätestens 2. Juni (24 Uhr) haben die Nationaltrainer nun Zeit, ihren vorläufigen Kader auf das 23 Spieler umfassende endgültige WM-Aufgebot zu reduzieren. Im Falle einer Verletzung können Spieler sogar noch bis 24 Stunden vor dem ersten Gruppenspiel ihrer Mannschaft ersetzt werden.

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