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Notenbester Feldspieler

Robben will super Saison krönen

Seit mittlerweile fünf Jahren spielt Arjen Robben beim FC Bayern, so lange wie bei noch keinem anderen Klub in seiner Profilaufbahn. Als „beste Entscheidung meines Lebens“ hatte der 30 Jahre alte Offensivspieler erst kürzlich seinen Wechsel im August 2009 von Real Madrid zum deutschen Rekordmeister bezeichnet, mit dem er in den letzten Jahren nahezu alles gewann, was es im Vereinsfußball zu gewinnen gibt. Kein Wunder also, dass der Niederländer vor knapp zwei Monaten seinen bis Sommer 2015 datierten Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2017 verlängerte.

Wie wohl sich Robben beim noch amtierenden Champions-League-Sieger fühlt, zeigt auch ein Blick auf die Statistik. Denn die gerade abgelaufene Spielzeit war die wahrscheinlich beste, die der Offensivspieler bislang für den FCB absolvierte. 28 Bundesligaspiele bestritt Robben in der Saison 2013/14, so viele wie nie zuvor. Zwar erzielte er „nur“ elf Tore und leistete sieben Torvorlagen, doch die Saisonbilanz des Fachmagazins kicker schloss Robben als bester Feldspieler mit der Note 2,47 ab, was ihm den Titel als Topspieler der Saison 2013/14 einbrachte.

„Das ist eine Ehre und Auszeichnung“, sagte der Vize-Weltmeister am Montag. Er sei „sehr zufrieden, wie die Saison gelaufen ist“. Das Wichtigste für ihn sei gewesen, dass „ich das ganze Jahr durchgehalten habe“. Lediglich vor der Winterpause musste der dreifache Familienvater nach einem Zusammenprall mit dem Augsburger Torhüter Marwin Hitz für drei Partien aussetzen, ansonsten sei er „einfach gut im Rhythmus“ gewesen. „Wenn du dich gut fühlst, dich wohl fühlst, dann kannst du auch deine Leistung bringen“, so Robben weiter.

'Mehr Kopfsache als Fußball'

Nachdem er am vergangenen Wochenende seinen dritten Meistertitel mit dem FCB feiern konnte, will er am kommenden Samstag auch im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund nachlegen. „Wenn wir unsere Leistung bringen und als Mannschaft auftreten, dann können wir den Pokal gewinnen“, meinte Robben. Ein Sieg gegen den BVB und der Gewinn des Doubles wäre die „Krönung“ für den Rekordmeister. „Es ist eine sehr gute Saison und wenn wir das Pokalfinale gewinnen, dann ist es eine super Saison.“

Allerdings merkte Robben an, dass das dritte große Endspiel gegen die Dortmunder in den letzten drei Jahren kein Selbstläufer wird. „Wir wissen: sie haben viel Qualität, sie sind eine super Mannschaft. Wir wissen, was auf uns zukommt“, so Robben in Anlehnung an das jüngste Duell in der Bundesliga, das der BVB vor wenigen Wochen für sich entscheiden konnte. Besonderer Motivation bedarf es vor dem Duell im Berliner Olympiastadion daher nicht. „Wir brauchen uns nicht zu motivieren. Wir spielen gegen einen super Gegner, das sind immer die schönsten Spiele.“

Beim Endspiel werde aber nicht ausschließlich das fußballerische Können den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben, glaubt Robben. „Fußball spielen können wir alle, aber in einem Finale geht es immer um Leidenschaft, um Mut, alles zu geben, was wir in uns haben“, erklärte der Flügelflitzer. „Das ist fast mehr Kopfsache als Fußball.“ Er selbst sieht sich für das letzte Pflichtspiel gerüstet: „Ich fühle mich derzeit richtig gut, bin spritzig und habe große Lust.“

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