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Einer für alle, alle für einen!

Sammer: 'Jeder muss alles für die Gruppe geben'

Meister gegen Vizemeister. Champions-League-Sieger gegen Champions-League-Finalist. Reizvoller könnte ein DFB-Pokalfinale gar nicht sein wie das am kommenden Samstag zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Nicht nur die Trainer, auch die Fans zerbrechen sich den Kopf: Wie soll man am besten spielen? Wer soll spielen? Was ist der Schlüssel zum Sieg?

„Ich find’s relativ einfach“, sagte Matthias Sammer drei Tage vor dem Anpfiff im Berliner Olympiastadion. Natürlich komme es „auch auf Details“ an, meinte der FCB-Sportvorstand, der aber vor allem „Basiselemente“ für spielentscheidend hält: „Ich erwarte, dass eine Gruppe auf dem Platz steht, in der jeder Einzelne - in leistungssportlicher Hinsicht - sagt: Ich sterbe für meine Mitspieler. Jeder muss alles für die Gruppe geben und sich aufopfern.“

Die Mannschaft müsse „sehr geschlossen, sehr kompakt“ auftreten, betonte Sammer weiter. „Jeder Einzelne hat sich in die Gruppe einzubringen.“ Dazu brauche es „perfektes Umkehrspiel in beide Richtungen, starkes Zweikampfverhalten. Wir müssen als Mannschaft eine Topleistung bringen. Immer wenn wir das gemacht haben, haben wir gewonnen.“

'Eine gute Basis'

„Wie ein Team zusammenarbeiten, laufen, die Konter kontrollieren“ - auch Franck Ribéry unterstrich die Bedeutung von Teamwork und Teamgeist für das Duell mit Dortmund. „Wenn wir gewinnen, haben wir eine große Saison gespielt“, meinte der Franzose. Schon jetzt habe die Mannschaft „Rekorde für die Ewigkeit“ aufgestellt, sagte Sammer. Doch nun stehe noch „ein sehr, sehr wichtiges Spiel“ auf dem Programm.

Und da bilde eine kompakte Mannschaftsleistung die Grundlage, um in der Defensive zu null zu spielen, betonte der Sportvorstand des FC Bayern. Auf dem Spiel vom vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart (1:0) könne man in dieser Hinsicht aufbauen. „Wir haben zu null und bis zum Schluss auf Sieg gespielt. Das war schon mal eine gute Basis.“ Und nach vorne müsse es „aus der Gruppe heraus die Individualität geben, um das Spiel zu entscheiden.“ Also: Einer für alle, alle für einen!

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