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0:0 & 2:1

Dante teilt die Punkte, Van Buyten jubelt spät

Rekordweltmeister Brasilien musste sich bei seinem zweiten Vorrundenspiel mit der ersten Punkteteilung begnügen. In einer unterhaltsamen Partie trennte sich der WM-Gastgeber am Dienstagabend mit einem torlosen Remis von der Auswahl Mexikos. Bayern-Profi Dante verfolgte das Geschehen in Fortaleza 90 Minuten von der Bank aus.

„Das 0:0 ist kein gutes Resultat“, sagte Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari, der trotzdem von einem „guten Spiel“ sprach. In der Tat lieferte sich der fünffache WM-Champion ein packendes Duell mit stellenweise forschen Mexikanern, die die Gastgeber im zweiten Abschnitt mehrfach in Verlegenheit brachten. Die Brasilianer zogen am Ende noch mal an, vergaben in Person von Kapitän Thiago Silva jedoch kurz vor Schluss (86. Minute) die beste Chance auf den erlösenden Siegtreffer.

Mit vier Zählern führt Brasilien die Tabelle in Gruppe A vor den punktgleichen Mexikanern an, die noch punktlosen Kroaten und Kameruner spielen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um ihre ersten Zähler. Unabhängig vom Ausgang dieser Partie kann Brasilien am kommenden Montag mit einem Sieg gegen Kamerun den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen.

Belgien jubelt spät - Van Buyten spielt durch

Wenige Stunden zuvor startete die belgische Nationalelf mit einem Arbeitssieg in die Weltmeisterschaft. In Belo Horizonte setzten sich die Roten Teufel um Daniel van Buyten nach zähem Kampf mit 2:1 (0:1) gegen Algerien durch. Sofiane Feghouli brachte den Außenseiter per Elfer (25.) überraschend in Front, ehe die eingewechselten Marouane Fellaini (70.) und Dries Mertens (80.) das Spiel drehten.

„Wir sind froh, dass wir das erste Spiel gewonnen haben“, sagte ein erleichterter Van Buyten nach dem Spiel, in dem der FCB-Profi seine Teamkollegen 90 Minuten lang mit einer routinierten Vorstellung durch die Partie führte. Im Offensivspiel jedoch taten sich die als Geheimfavoriten gehandelten Roten Teufel ungewohnt schwer, das Gegentor stellte die Belgier vor eine harte Probe. „Natürlich ist es schlecht gelaufen mit dem Elfmeter, trotzdem sind wir positiv geblieben.“

Belgien-Coach Marc Wilmots bewies zudem ein goldenes Händchen, brachte zur Pause Mertens und nach etwas mehr als einer Stunde Fellaini, die den zähen Angriffsbemühungen Kontur verliehen. „Wir haben auch auf der Bank mehrere Optionen“, lobte Van Buyten die Joker. Beide stachen - und sorgten so für eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Achtelfinale, dem die Belgier mit einem Sieg im zweiten Gruppenspiel am kommenden Sonntag gegen Russland einen weiteren Schritt näher kommen wollen.

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