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'Immer mein Wunsch'

Lahm will 'Karriere beim FCB beenden'

1995 fing alles an. Philipp Lahm, damals ein elfjähriger Bub, wagte den Schritt von seinem Heimatverein FT Gern zum großen FC Bayern München. 17 der letzten 19 Jahre hat er seitdem an der Säbener Straße verbracht - und es werden weitere vier dazukommen. „Es ist definitiv mein letzter Vertrag, ich werde meine Karriere beim FC Bayern beenden. Das war immer mein Wunsch“, sagte der Kapitän, nachdem er bis 2018 beim deutschen Rekordmeister unterschrieben hatte.

„Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem Verein, seinen Werten, Ansätzen und seiner Philosophie“, so der 30-Jährige weiter, „ich bin in diesem Klub sozusagen aufgewachsen.“ Champions-League-Sieger, Klub-Weltmeister, Deutscher Meister, Pokalsieger, Supercupgewinner - auf Vereinsebene hat Lahm mit den Bayern alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Seine Gier nach weiteren Erfolgen aber ist noch lange nicht gestillt.

Sein Ziel sei es, „immer wieder neue Impulse zu setzen, um die Champions League noch einmal zu gewinnen. Ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre, in denen wir mit Pep Guardiola einen attraktiven, offensiven Fußball umsetzen werden.“ Doch vorher steht die Weltmeisterschaft in Brasilien an. In Deutschland 2006 und Südafrika 2010 reichte es für das DFB-Team nicht ganz zum Titel. Diesmal soll der große Coup gelingen; er würde Lahms Karriere vergolden.

'Habe ein gutes Gefühl'

„Klar bin ich mir bewusst, dass es meine letzte WM sein kann. Deswegen werde ich alles in die Waagschale werfen und noch fokussierter sein“, betonte der 106-malige Nationalspieler. „Ich finde es schön, dass ich jetzt die dritte WM auf dem dritten Kontinent vor mir habe.“ Als Deutschland 1990 das bislang letzte Mal Weltmeister wurde, war Lahm gerade einmal sechs Jahre alt.

„Ich habe es mir hundert Mal in der Wiederholung angeschaut“, verriet er. „Wie Lothar Matthäus den Pokal in den Händen hält, das ist was Besonderes.“ So gerne würde er es dem Rekordnationalspieler am 13. Juli in Rio nachmachen. Und die Voraussetzungen für einen deutschen Triumph in Brasilien könnten durchaus schlechter sein. „Die Mannschaft hat wieder einen Schritt nach vorne gemacht, in Sachen Fußball und Taktik“, ist Lahm überzeugt, „ich habe ein gutes Gefühl.“

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