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4:0 gegen Portugal

Müller-Dreierpack bei deutschem WM-Traumstart

Drei Tore von Thomas Müller, zwei Vorlagen von Toni Kroos, 4:0 (3:0) gegen Portugal - angeführt von einem bärenstarken Bayern-Block ist die deutsche Nationalmannschaft am Montag glänzend in die Weltmeisterschaft gestartet. „Drei Tore im Auftaktspiel gegen so einen Gegner ist natürlich was Herrliches“, sagte Man of the Match Müller nach dem Spiel, der auch gleich die Führung in Torschützenliste übernahm.

Nur in der Anfangsphase konnte Portugal seine Konterstärke andeuten. In der achten Minute war Manuel Neuer gegen Cristiano Ronaldo auf dem Posten. Dann bekam die DFB-Elf die Partie in den Griff und nutzte seine Chancen konsequent. Müller (12. Minute) mit einem von Mario Götze herausgeholten Foulelfmeter und Mats Hummels (32.) nach einer Kroos-Ecke sorgten für eine 2:0-Führung. Dann sah Portugals Innenverteidiger Pepe nach einem Kopfstoß gegen Müller Rot (37.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Müller (45.+1) nach Kroos-Flanke sogar noch auf 3:0.

Im zweiten Durchgang spielte das DFB-Team seine Überzahl aus und konnte das Ergebnis in der Hitze Salvador da Bahia weiter ausbauen. Erst scheiterten Mesut Özil und im Nachsetzen Müller (51.) sowie Mario Götze (69.) noch knapp, dann war Müller (78.) zum dritten Mal zur Stelle und staubte nach einer Schürrle-Hereingabe ab zum 4:0-Endstand.

'Noch lange nicht am Ende'

Drei Minuten später wurde Müller unter Applaus ausgewechselt. Er war einer von insgesamt sechs FCB-Profis in der Startformation von Bundestrainer Joachim Löw: Neuer im Tor, Jérôme Boateng als Rechtsverteidiger, Philipp Lahm auf der Sechs, Kroos auf der Acht, Götze und Müller in der variablen Dreier-Angriffskette. Bastian Schweinsteiger, der siebte FCB-Profi im deutschen WM-Aufgebot, kam nicht zum Einsatz.

„Es war eine tolle Mannschaftsleistung. Deswegen ist so ein Ergebnis zustande gekommen“, freute sich Boateng über den klasse Auftritt. „Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht und defensiv unglaublich gearbeitet“, sagte Kapitän Lahm, „schön, dass wir mit so einem Sieg nach Hause fahren, aber es ist noch lange nicht am Ende.“ Nächster Gegner ist am kommenden Samstag (21 Uhr) Ghana.

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