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U19 und U17

Vogel und Herrlich ziehen positives Fazit

Die Titelentscheidungen in den Junioren-Bundesligen fielen in diesem Jahr ohne Beteiligung des FC Bayern. Ein positives Fazit der jüngst abgelaufenen Saison können die beiden Trainer Heiko Vogel und Heiko Herrlich dennoch ziehen. „Insgesamt bin ich zufrieden“, bilanziert U19-Coach Vogel, dessen Elf 40 Punkte holte (12 Siege, vier Unentschieden und 10 Niederlagen). „Wir haben uns über die Saison gesehen stabilisiert und viel Dominanz in den Spielen gehabt. Durch Standards haben wir einige Partien trotz Führung noch abgegeben oder uns am Ende mit einem Remis begnügen müssen“, so Vogel weiter. „Das hat uns eine bessere Saisonplatzierung gekostet.“

Für ihn stehe aber neben des Tabellenrangs vorwiegend die individuelle und die mannschaftliche Entwicklung im Vordergrund. „Zwei hervorragende Beispiele dafür sind Angelos Oikonomou und Steven Ribery. Angelos war mein Kapitän und er hat sich nach der Winterpause nahtlos in die zweite Mannschaft integriert, er war aus dem Team von Erik ten Hag kaum noch wegzudenken.“ Zufrieden ist Vogel auch mit Steven Ribéry, der „gegen Ende der Regionalliga-Saison auch seine Einsatzminuten beim FCB II bekommen hat. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Spieler auf höhere Aufgaben vorzubereiten“, sagte Vogel.

In der kommenden Saison wird er eine komplett neue Mannschaft übernehmen. Denn in der Spielzeit 2014/2015 rückt die bisherige U17 von Heiko Herrlich hoch und muss sich in der A-Junioren-Bundesliga beweisen. „Meine Hauptaufgabe wird sein, die Jungs an das höhere Tempo und die größere Wettkampfhärte heranzuführen. Ich freue mich darauf“, blickt der U19-Coach voraus. Mit Philipp Walter vom Lokalrivalen 1860 München bekommt der 38-Jährige einen talentierten Neuzugang. Vogel trommelt sein Team bereits am 3. Juli zum Trainingsauftakt an der Säbener Straße zusammen.

B-Junioren mit vielen Verletzungssorgen

Ähnlich schätzt U17-Trainerkollege Heiko Herrlich die abgelaufene Saison ein, die sein Team am vergangenen Samstag mit einem überzeugenden 3:3 (2:2)-Unentschieden gegen den letztjährigen Deutschen B-Junioren Meister VfB Stuttgart beendete. Mit 20 Punkten aus der Vorrunde und 21 Punkten aus der Rückrunde habe man zwei konstante, aber ausbaufähige Saisonhälften absolviert. „Natürlich ist ein sechster Platz nicht der Anspruch, aber man muss auch berücksichtigen, dass wir in dieser Saison immense Verletzungssorgen hatten, so dass ich oftmals improvisieren musste“, sagte Herrlich.

Die Entwicklung innerhalb der Mannschaft sei sehr positiv verlaufen. Zwei Beispiele: „Mit Marco Stefandl und Maxime Awoudja haben wir zwei Jungs aus der U16 bei uns integriert, die ihre Sache sehr gut gemacht haben“, freute sich Herrlich, der in der kommenden Saison die Bayerischen Meister von U16-Coach Sebastian Dremmler unter seine Fittiche nimmt. „Wir als Jugendtrainer bekommen eine Mannschaft immer nur für eine Saison. Das sieht man am Saisonende dann immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber es ist unser Job. Ich freue mich jedenfalls auf die neue Truppe und kenne den Großteil der Spieler schon gut“, so Herrlich, der ebenfalls ab dem 3. Juli die Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit einläutet.

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