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'Werden uns anpassen'

Guardiola nimmt 'große Herausforderung' an

Pep Guardiola musste sich kurz orientieren. „It’s a pleasure…“, begann der Cheftrainer des FC Bayern seine erste Pressekonferenz an der Säbener Straße nach der Sommerpause, ehe er mit einem Lächeln von der englischen Sprache in die deutsche wechselte. Etwas anpassen muss sich Guardiola aber auch auf dem Trainingsplatz, wo dem Katalanen mehr als zwei Wochen nach dem Trainingsstart erst zwölf Lizenzspieler zur Verfügung stehen.

„Nach einer Weltmeisterschaft ist das Training immer etwas anders, weil viele Spieler noch im Urlaub sind“, sagte der Katalane, der die Situation gewohnt pragmatisch löst. „Wir arbeiten mit jungen Spielern und können ihre Qualitäten kennenlernen.“ Hadern jedenfalls will Guardiola nicht, vielmehr kündigte der 43-Jährige an: „Wir werden uns dieser Situation anpassen.“

Bereits am Montag wird die Trainingsgruppe wieder etwas größer. Mit Xherdan Shaqiri und Julian Green kehren nach Javi Martínez die nächsten WM-Teilnehmer zurück. Dass seine deutschen Nationalspieler erst im Laufe der USA-Reise zum Team stoßen, sieht Guardiola vor allem mit einem lachenden Auge. „Sie kommen als Weltmeister zurück. Das ist auch gut für uns. Ich freue mich sehr für sie!“

'Vielleicht braucht er noch Zeit'

Zufrieden ist Guardiola aber auch mit den Spielern, die bereits in München für die neue Saison arbeiten - wie zum Beispiel Neuzugang Robert Lewandowski. „Ich habe seine Qualitäten sofort gesehen“, so der Chefcoach. „Aber er ist in einem neuen Verein, hat einen neuen Trainer und neue Mitspieler. Vielleicht braucht er noch Zeit.“ Letzteres gilt wohl auch für Holger Badstuber, der „keine Schmerzen“ mehr habe, wie Guardiola berichtet, „das ist das Wichtigste. Ich bin sehr, sehr zufrieden mit ihm.“

Auf seine zweite Saison mit dem FC Bayern freut sich Guardiola - auch, weil er selbst „ein bisschen besser geworden“ sei. „Ich kenne die Liga und meine Trainerkollegen besser als vorher, aber vor allem kenne ich meine Spieler besser.“ Und mit denen hat der Katalane noch einiges vor, wie er ankündigte: „Es ist eine große Herausforderung, das Niveau zu halten. Die nehmen wir an.“

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