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Neues aus Molveno

FCB II zwischen Training, Testspiel und WM-Fieber

Sicherlich, das Hauptaugenmerk im Trainingslager des FC Bayern II in Molveno gilt der fokussierten Vorbereitung auf die bevorstehende Regionalliga-Saison. Schließlich steht für die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag bereits in elf Tagen der erste Spieltag gegen die Würzburger Kickers auf dem Programm. Aber auch in dieser Phase der Vorbereitung wird im Lager der FCB-Reserve die Weltmeisterschaft in Brasilien intensiv verfolgt.

So galt am Montagabend die geballte Aufmerksamkeit der Liveübertragung aus Porto Alegre. Der gesamte Bayern-Tross verfolgte gespannt den knappen Sieg der DFB-Elf über couragierte Algerier und den damit verbundenen Einzug ins WM-Viertelfinale.

„Alle haben mitgefiebert. Es war ein guter Anschauungsunterricht für die Jungs, dass man auch als vermeintlicher Favorit bis zur letzten Minute immer alles in die Waagschale werfen muss“, erklärte Wolfgang Dremmler. Der Leiter des FC Bayern junior teams muss es wissen, stand er doch 1982 in Spanien bei der 1:2-Vorrundenniederlage gegen Algerien selbst in der Startformation der DFB-Auswahl.

Testspiel gegen rumänischen Pokalsieger

Am folgenden Vormittag fand sich der  Regionalliga-Meister bei besten äußeren Bedingungen zur ersten Einheit des Tages ein. Bis auf den am Oberschenkel leicht angeschlagenen Lennart Ingmann und den an der Schulter lädierten Offensiv-Neuzugang Lukas Görtler, die beide ein dosiertes Lauftraining absolvierten, zog das restliche Team das Training engagiert durch.

Am Dienstagnachmittag stand dann im Stadion von Molveno das Testspiel gegen den rumänischen Pokalsieger und Vizemeister FC Astra Giurgiu an. „Die Partie ist ein echter Gradmesser, der uns alles abverlangen wird. Danach haben wir eine erste Standortbestimmung, die uns konkret aufzeigt, wo wir in der jetzigen Phase stehen“, sagte ten Hag vor dem Spiel.

Nach dem Schlusspfiff konnte der FCB II-Coach zufrieden sein. Denn seine Mannschaft trotztedem rumänischen Europa-League-Qualifikanten in einer rasanten Partie ein 1:1 (0:1) ab. Dank eines Eigentores kamen die Münchner nach der Pause zum Ausgleich - ein leistungsgerechtes Unentschieden nach 90 temporeichen Minuten. „Insgesamt war es ein gutes Spiel unserer Mannschaft. Wir haben gegen ein ambitioniertes Team zu jeder Zeit dagegengehalten. Zu diesem Zeitpunkt des Trainingslagers kann man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein“, freute sich Dremmler.

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