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Ball, Rasen, Gegner...

Das ist neu in der Bundesliga-Saison 2014/15

Es geht wieder los! Am Freitagabend (20:30 Uhr) eröffnet der FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg die 52. Bundesliga-Saison. Spieler und Zuschauer erwarten dabei wieder einige Neuerungen. fcbayern.de fasst zusammen: Was ist neu 2014/15?

Neue Spieler:

Viel los ist in diesem Sommer wieder auf dem Transfermarkt. Bis Donnerstagmittag (14  Uhr) verzeichneten die 18 Bundesligisten 168 Zugänge und 145 Abgänge. Noch bis 1. September hat das Transferfenster geöffnet.

Den FC Bayern verließen fünf Spieler (Toni Kroos, Mario Mandzukic, Daniel van Buyten, Diego Contento, Lukas Raeder), dafür konnte der Rekordmeister vier neue Akteure in seinen Reihen begrüßen: Robert Lewandowski (Dortmund), Pepe Reina (FC Liverpool), Juan Bernat (FC Valencia) und Sebastian Rode (Frankfurt).

Plus Holger Badstuber! Der Innenverteidiger ist nach 20 Monaten Verletzungspause wie ein fünfter Neuzugang. Wer es davon gleich zum Auftakt in die Startformation schafft? Die Antwort gibt es am Freitagabend etwa eine Stunde vor dem Anpfiff.

Neue Vereine:

Mit dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn starten zwei Aufsteiger in die neue Bundesliga-Saison, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Kölner können auf drei Deutsche Meisterschaften und große Zeiten zurückblicken. Paderborn steht dagegen vor seiner Premierensaison im Fußball-Oberhaus und stellt das kleinste Stadion der Liga (15.000). Zwei Dinge haben beide Klubs jedoch gemeinsam: Aufstiegseuphorie und das Ziel Klassenerhalt.

Der FC Bayern bekommt es in der Hinrunde innerhalb von nur fünf Tagen mit den Aufsteigern zu tun: Erst empfängt er zuhause Paderborn (23. September), dann tritt er auswärts in Köln an (27. September).

Neuer Ball:

Im fünften Jahr in Folge rollt in der Bundesliga (und in der 2. Liga) ein einheitlicher Spielball. Auch in diesem Jahr kommt er von adidas und heißt TORFABRIK. In Design und Technologie basiert der neue Ball auf dem offiziellen WM-Spielball brazuca. Für die Wintermonate mit Schnee und Eis gibt es die TORFABRIK auch in einem auffälligen gelben Design.

Neue Plätze:

Mit dem Umbau des Unterrangs der Südkurve (Blöcke 109 bis 117) in einen reinen Stehplatzbereich (bei nationalen Spielen) hat der FC Bayern seinen Fans einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Dank der Installation von im Boden versenkbaren Klappsitzen kann die Südkurve bei internationalen Partien unkompliziert und schnell in einen Sitzplatzbereich umgerüstet werden.

Auch im Oberrang der Allianz Arena konnten neue Sitzreihen installiert werden, so dass die Kapazität des Stadions sich um rund 4.000 Plätze (national) bzw. 1.500 Plätze (international) erhöht. Voraussetzung ist aber, dass die Stadt München dies genehmigt. Das Genehmigungsverfahren läuft.

Die geplante Kapazitätserhöhung im Detail:

National: 75.024 Plätze (bisher: 71.137)
davon Stehplätze: 15.900 (13.794)
davon Sitzplätze: 59.124 (57.343)
International: 69.334 (67.812)

Neuer Rasen:

Das Eröffnungsspiel am Freitagabend in der Allianz Arena findet auf nagelneuem Hybridrasen statt. Die Mischung aus Natur- und Kunstfasern hat sich in anderen Ligen (Premier League) bewährt und ist das modernste, was es im Moment in punkto Sportrasen gibt. Das Grün ist robuster und bietet optimale Spieleigenschaften. Auch einer der Profi-Trainingsplätze an der Säbener Straße wurde mit Hybridrasen ausgestattet (fcbayern.de berichtete).

Neuer Schiedsrichter:

Der Kader der Schiedsrichter wurde für die neue Bundesligasaison um einen auf insgesamt 23 Mann erweitert: Sascha Stegemann heißt der Neuzugang, der in den letzten drei Jahren in der zweiten und dritten Liga zum Einsatz kam und auch schon DFB-Pokalspiele geleitet hat. Der 29-Jährige pfeift für den 1. FC Niederkassel und ist gelernte Diplom-Verwaltungswirt.

Neue Regeln:

Gibt es keine. Abseits, Handspiel, Platzverweise - alles bleibt wie in der letzten Saison. In einem viertägigen Saisonvorbereitungslehrgang am Chiemsee wurde den Schiedsrichtern aber mit auf den Weg gegeben, bei schweren Fouls konsequent durchzugreifen - eine Lehre der WM in Brasilien.

Neue Hilfsmittel:

Gibt es zumindest zu Saisonbeginn noch keine. Die Einführung des von der WM bekannten Freistoßsprays wurde von der DFL zwar beschlossen, kommt den Schiedsrichtern jedoch zu kurzfristig. Spätestens zum Rückrundenstart soll aber auch in der Bundesliga (und in der 2. Liga) gesprüht werden. Mit dem Spray kann der Ausführungsort eines Freistoßes sowie der Abstand der gegnerischen Abwehrmauer zum Ball markiert werden.

Auch beim Thema Torlinientechnik - von den Schiedsrichtern befürwortet - heißt es warten. Die Einführung wurde im März von den 36 Profiklubs erst einmal abgelehnt. Auf Initiative des FC Bayern wird aber bei der nächsten DFL-Mitgliederversammlung im Dezember noch einmal abgestimmt.

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