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Transfer vor Abschluss

FCB erzielt Einigung mit Pepe Reina

Der FC Bayern steht kurz vor der Verpflichtung von Pepe Reina vom FC Liverpool. Das erklärte Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagmittag (Ortszeit) in Portland. „Der Spieler soll in den nächsten Tagen zur Arztuntersuchung nach München kommen und seinen Vertrag unterschreiben“, sagte der FCB-Vorstandschef.

Sowohl mit Reina als auch mit Liverpool, wo der 33-fache spanische Nationaltorwart noch unter Vertrag steht, habe der Verein Einigung erzielt. „Darüber hat mich Michael Reschke informiert“, so Rummenigge. „Pepe Reina wollte unbedingt zu Bayern München. Er wollte dieses Abenteuer machen, obwohl er weiß, dass er mit Manuel Neuer eine Nummer eins vor sich hat, die, wenn nichts passiert, immer die Nummer eins bleiben wird.“

Zusammen mit Tom Starke steht Reina künftig parat, sollte Neuer nicht einsatzfähig sein. Die dritte Torhüterstelle im FCB-Kader war vakant geworden, nachdem Lukas Raeder den Verein zum Ende der letzten Saison verlassen hatte. „Es war unser Ziel, auf der Position etwas zu tun, um für jede Eventualität gerüstet zu sein“, erklärte Rummenigge, „das Torhüterthema ist jetzt komplettiert. Mit diesen drei Torhütern gehen wir in die Saison.“

Mit Pep Guardiola trifft Reina, der Ende August 32 Jahre alt wird, in München auf einen alten Bekannten. In der Saison 2000/01 zählten beide zum Profi-Kader des FC Barcelona. Über den FC Villarreal (2002-05) wechselte Reina zum FC Liverpool (ab 2005), wo er unter anderem UEFA Super Cup (2005) und FA-Cup (2006) gewann. In der letzten Saison war er ausgeliehen an den SSC Neapel und feierte den Gewinn der Coppa Italia.

Seine bislang größten Erfolge feierte der dreifache Familienvater im Trikot der spanischen Nationalmannschaft. 2010 wurde er Weltmeister, 2008 und 2012 Europameister. Vor wenigen Wochen war er noch bei der WM in Brasilien aktiv und kam dort einmal zum Einsatz. „Pepe Reina ist ein etablierter, sehr erfahrener Spieler, der das Profil der sportlichen Leitung erfüllt“, sagte Rummenigge, „er steht Bayern München gut zu Gesicht.“

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