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Bei über 30 Grad

Guardiola lässt seine Spieler schwitzen

Es ging heiß her am Sonntagvormittag beim Training des FC Bayern in Portland. Und das lag nicht nur an den hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad, bei denen die Spieler des deutschen Rekordmeisters ihre zweite Übungseinheit an der Westküste der USA absolvierten. Einen Tag nach dem Quartierwechsel im Rahmen der Audi Summer Tour USA 2014 von New York nach Portland zogen Trainer Pep Guardiola und sein Team die Zügel deutlich an und sorgten dafür, dass bei den FCB-Profis der Schweiß in Strömen floss.

„In New York konnten wir die Zeit nicht so zum Trainieren nutzen“, sagte Holger Badstüber zum dreitägigen Aufenthalt in der rund 4.000 Kilometer entfernten Millionenstadt. Das Testspiel gegen Chiva Guadalajara (1:0) sowie zahlreiche Aktivitäten abseits des grünen Rasens erlaubten nur zwei Einheiten im Big Apple. In den fünf Tagen in Portland wird aber wieder die Trainingsarbeit „im Vordergrund“ (Badstuber) stehen, erst zum Abschluss am Mittwochabend findet ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen eine Allstar-Auswahl der Major League Soccer (MLS) statt.

„Wir haben hier gute Bedingungen und können morgens und abends trainieren. Solche Einheiten wie heute sind super“, zeigte sich Badstuber angetan über die Intensität des ersten von zwei Trainings an diesem Tag, das im kleinen Stadion der Portland Pilots mitten auf dem Campus der Universität abgehalten wurde. Auf drei Parcours hatte Guardiola für seine 20 Akteure alle Übungsformen kombiniert, die im Fußball von Bedeutung sind. Koordination, Technik (Ballan- und -mitnahme, Dribblings), Schnelligkeit und Torabschlüsse.

Mit viel Engagement und unter lautstarken Anfeuerungsrufen des Trainerstabs zogen alle Spieler die intensive Einheit, die knapp zwei Stunden andauerte, durch. Sogar im Abschlussspiel Sechs-gegen-Sechs auf einem verkleinertem Spielfeld ließen Badstuber, Lewandowski und Co. nicht nach und lieferten sich bis zum letzten Torschuss einen intensiven Fight. „Wenn die letzten Nationalspieler zurück sind, haben wir noch mehr Qualität im Training“, freute sich Badstuber schon auf die kommende Woche, in der es nicht minder heiß her gehen wird.

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