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US-Tour auf Zielgerade

Rummenigge: 'Haben alle Ziele komplett erreicht'

Der Raum im Teamhotel des FC Bayern in Portland war pickepackevoll, als Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagmittag (Ortszeit) an einem Tisch Platz nahm. Mit den anwesenden Journalisten sprach Bayerns Vorstandschef nicht nur über den bevorstehenden Wechsel von Torhüter Pepe Reina nach München. fcbayern.de fasst das Wichtigste aus dem Pressegespräch zusammen. Ein Abgang von Xherdan Shaqiri kommt nicht infrage, so Rummenigge.

Rummenigge über…

...die USA-Reise:
„Es läuft gut bis sehr gut. Wir haben alle Ziele komplett erreicht und die Marke Bayern München hier gut vertreten. Es ist ein Muss für alle guten Klubs, weltweit unterwegs zu sein. Diesen Globalisierungsprozess muss man mitmachen. Das ist der richtige Weg. Es ist nun jedes Jahr geplant, gewisse Märkte, die wir für interessant halten, zu bereisen - insbesondere die USA und China. Wir haben einen Trainer, der da kein Problem drin sieht, sondern mitspielt. Er lamentiert in keinster Weise.“

…die Internationalisierungspläne:
„Unser Ziel ist es, die Marke FC Bayern in die Welt zu tragen. Wir müssen Euros mit unserer Marke verdienen. Und ich bin überzeugt, dass das der Fall sein wird. Eine Partnerschaft mit dem FC Bayern muss noch attraktiver werden. Ich bin der Meinung, dass die Bundesliga noch ein Stück weit mehr Gas geben muss. Die Klubs müssen reisen, wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Das, was der FC Bayern kann, können auch andere.“

…über den Kader des FC Bayern:
„Wir haben eine gute Mannschaft. Pep will 18 Topspieler und fünf oder sechs Talente. Wir haben einen guten Mix. Wir wären bereit gewesen, noch einen Spieler - wie damals Thiago - zu verpflichten. Aber der Trainer wollte das nicht, er ist hochzufrieden mit dem Kader. Er möchte nicht, dass Spieler unzufrieden auf der Tribüne sitzen.“

…einen möglichen Wechsel von Xherdan Shaqiri:
„Wir hatten Anfragen von mehreren Klubs aus England und Italien. Ich habe nie ein Gespräch geführt, weil wir überzeugt sind, dass er bei uns eine gute Karriere machen wird. Er muss gesund bleiben, der Trainer ist von ihm überzeugt.“

...die extreme Shoppingtour von Real Madrid:
„Das macht mir keine Angst, denn auch bei Real dürfen nur elf Spieler auf dem Platz stehen.“

...das Verhältnis zum BVB:
„Zwischen den Spielern scheint bei der WM eine Freundschaft entstanden zu sein. Das ist gut so. Wir sind Konkurrenten, beide Klubs wollen um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Aber wir haben Respekt voreinander, keine Frage.“

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