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Schrecksekunde am Abend

FCB bezieht Quartier in Moskau

Es war bereits dunkel, als die Bayern kamen…Um 20.05 Uhr (Ortszeit) landete der Deutsche Meister am Sonntagabend in Moskau - zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel in der Champions League gegen ZSKA. Vom Flughafen aus ging es mit dem Mannschaftsbus direkt zum Teamhotel am Roten Platz. „Wir wollen - ich würde fast sagen müssen - gewinnen, wenn man sich unsere Gruppe so anschaut“, kündigte Matthias Sammer noch vor dem Abflug in Köln bei einer Medienrunde an.

In der Domstadt hatten die Münchner am Vormittag trainiert und mit der Vorbereitung auf Moskau begonnen. Mehrere hundert rheinländische Bayern-Fans sorgten rund um die Einheit auf dem Gelände des FC für Volksfeststimmung (Bilder dazu in den FCB.tv News). Anschließend machte sich das Team dann mit einem Kader von 20 Mann auf den Weg nach Russland.

„Wir gehen unbeirrt unseren Weg“, sagte Sportvorstand Sammer, nachdem das Team am Samstag durch das 2:0 in Köln die Bundesliga-Tabellenführung souverän verteidigt hatte. „Wir sind zufrieden, dass wir oben stehen, aber auch bescheiden genug. Eine Saison ist noch ewig lang.“ Nun gelte die volle Konzentration dem Spiel in Moskau. „Ich erwarte, dass die Moskauer Mannschaft nach der Niederlage in Rom eine Reaktion zeigen will“, so Sammer, „das wird eine heiße Partie, zwar nicht von außen, aber auf dem Platz.“

Evakuierung des Teamhotels

Da die UEFA Bayerns Gegner ZSKA wegen rassistischer Vorfälle in der vergangenen CL-Saison mit einem Geisterspiel bestrafte, wird die Partie am Dienstagabend in der Arena Chimki unter Auschluss der Öffentlichkeit stattfinden. „Eine komische Konstellation“, findet Sammer, der aber keine Ausreden gelten lässt. „Äußere Faktoren können ja nicht entscheiden, ob ich meine Leistung bringe oder nicht. Wir sind keine Jugendmannschaft. Ich erwarte keine Probleme.“

Diese gab es allerdings leider am Sonntagabend. Wegen eines Feueralarms musste das Teamhotel evakuiert werden. Rund eine Stunde verbrachten Mannschaft und Betreuer in einem Restaurant. Dann konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden!

Für fcbayern.de in Moskau: Nikolai Kube

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