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Servus, Champions League!

Alonso im Mittelpunkt vor dem Duell mit ManCity

Das „Servus!“ kommt ihm schon leicht über die Lippen - und auch fußballerisch hat Xabi Alonso offensichtlich im Rekordtempo die Lederhosn angezogen. Mit 150 Ballkontakten und 11,8 gelaufenen Kilometern - beides Topwerte auf dem Platz - bildete der 32-Jährige am Samstag beim 2:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgart das Zentrum des Bayern-Spiels.

„Sehr gut aufgenommen“ fühle er sich in München, berichtete Alonso am Montag, „meine Mitspieler und ich lernen uns jeden Tag besser kennen. Ich versuche, das zu tun, was ich meine ganze Karriere über getan habe: die Verbindung zwischen Abwehr und Angriff zu sein, im Mittelpunkt von allem zu sein.“

Das gilt natürlich auch wieder am kommenden Mittwoch, wenn Alonso mit dem FCB gegen Manchester City in die neue Champions-League-Saison startet. Das Spiel sei „sehr wichtig für uns. Wir spielen zuhause und wollen drei Punkte zum Start“, betonte der Spanier, der den Henkelpott schon zweimal gewinnen konnte, zuletzt vor vier Monaten mit Real Madrid. Ein dritter Triumph mit einem dritten Klub - das sei „natürlich ein großes Ziel. Aber es ist noch ein weiter Weg.“

'Wahrscheinlich der schwerste Gegner'

Mit 94 Champions-League-Spielen auf dem Buckel weiß Alonso, wovon er spricht. „Er ist ein sehr, sehr intelligenter und erfahrener Spieler mit einer enormen Persönlichkeit. Wir können sehr viel von ihm lernen“, sagte Mario Götze. Für den letzten FCB-Torschützen gegen ManCity (beim 2:3 im Dezember 2013) besitzt die Champions League ebenfalls „einen besonderen Stellenwert. Sie ist der attraktivste Pokal, den man gewinnen kann.“

Die Citizens hält Götze für „wahrscheinlich den schwersten Gegner in der Gruppe. Sie haben eine überragende Mannschaft, überragende Spieler“. Alonso warnte besonders vor einem Landsmann: „David Silva ist ein brillanter Spieler. Er spielt gerne zwischen den Linien, hat große Qualität, den finalen Pass zu spielen. Wenn wir es schaffen, ihn zu kontrollieren, werden wir einen Großteil von Manchester City kontrollieren.“ Klingt wieder nach viel Arbeit für Alonso & Co.

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