präsentiert von
Menü
Stimmen zum Spiel in Moskau

'Wir fahren hochzufrieden nach Hause'

Ein Tor geschossen, drei Punkte mitgenommen, die Maximalausbeute von sechs Zählern nach zwei Spielen eingefahren: Der Champions-League-Ausflug nach Moskau war anstrengend, aber erfolgreich. „Wir waren aufmerksam und haben das Spiel kontrolliert“, freute sich Trainer Pep Guardiola nach dem 100. CL-Sieg des FC Bayern. Nur an die Atmosphäre beim Geisterspiel konnte und wollte sich niemand gewöhnen.

Die Stimmen im Überblick

Karl-Heinz Rummenigge: „Wir können zufrieden sein, dass wir drei Punkte mitgenommen haben. Vorne haben wir ein bisschen fahrlässig Torchancen liegen gelassen, sonst hätten wir das Spiel eher entscheiden können. Es war ein komisches Spiel, weil es keine Atmosphäre, keine Emotionen gab. Ich bin seit 40 Jahren im Fußball dabei und habe so etwas noch nie erlebt. Ich hoffe, dass ich das nicht noch mal erleben muss.“

Pep Guardiola: „Zweites Spiel, zweiter Sieg – das ist ein gutes Ergebnis. Wir waren aufmerksam und haben das Spiel kontrolliert. Bei so einer Abwehr ist es immer sehr schwierig. Wir waren geduldig und hatten Chancen für mehr Tore. Es war seltsam ohne Fans im Stadion. Es ist immer schöner, wenn Fans da sind. Der Fußball ist für die Leute. Ich hoffe, dass das, was geschehen ist, nicht wieder geschieht.“

Thomas Müller: „Es war nicht nur wegen der nicht vorhandenen Fans, sondern auch wegen der Spielweise des Gegners ein komisches Spiel. Es hat zur Stimmung im Stadion gepasst, was ZSKA veranstaltet hat. Es war nicht leicht für uns. Das 1:0 war wichtig. Im Laufe des Spiels hätten wir noch das eine oder andere Tor mehr schießen sollen und können. Moskau war aber immer gefährlich bei Kontern. Deswegen fahren wir hochzufrieden nach Hause. Wir haben die drei Punkte geholt, was anderes gab es hier nicht zu gewinnen.“

Leonid Slutski (Trainer ZSKA Moskau): „Wir haben diesmal mit einer anderen Formation gespielt, mit drei Innenverteidigern. Ich kann nicht sagen, dass unser Plan aufgegangen ist. Aber ich denke, dass wir genug Möglichkeiten hatten, um ein Tor zu erzielen.“

Weitere Inhalte