präsentiert von
Menü
Gegen Bamberg

FCB II strebt dritten Sieg in Folge an

Sechs Punkte aus den letzten zwei Partien - der FC Bayern II ist zurück in der Erfolgsspur. Die nächste Gelegenheit auf einen Dreier bietet sich der Mannschaft von Coach Erik ten Hag bereits am Freitagabend (19 Uhr), wenn der FC Eintracht Bamberg 2010 im heimischen Grünwalder Stadion zu Gast ist. „Wir wollen den positiven Schwung aus den letzten beiden Spielen mitnehmen und eine Serie starten“, so der Coach der kleinen Bayern.

Den letzten Feinschliff holten sich die Münchner in einer schweißtreibenden  Abschlusseinheit am Donnerstagnachmittag an der Säbener Straße. Es war mächtig Feuer drin. Ten Hag gab immer wieder lautstarke Anweisungen und den Spielern merkte man an, dass ihnen die letzten Erfolge sichtlich Auftrieb gegeben haben. 

Trotz des Ausfalls von Kapitän Tobias Schweinsteiger (Oberschenkelverletzung) ist personell Besserung in Sicht. Gegen die Oberfranken kehren Steeven Ribéry (Bluterguss in der Wade) und Herbert Paul (Bänderriss im Knöchel) in den Kader zurück und geben der Zweitvertretung des Rekordmeisters wieder größere Variabilität. „Wir werden physisch und spielerisch von Woche zu Woche ein Stück besser“, sagte ten Hag nach 100 intensiven Trainingsminuten. 

'Akribisch weiterarbeiten'

Der Bayern-Trainer weiß um die Wichtigkeit dieser Partie gegen die in dieser Spielzeit noch sieglosen Bamberger (7 Unentschieden und 2 Niederlagen). Es geht darum, den Anschluss an die oberen Ränge nicht zu verlieren. Aktuell belegt die Bayern-Reserve mit acht Zählern Rückstand auf die Spitze den fünften Platz. Zugleich warnt er vor dem nächsten Gegner: „Die Eintracht ist eine gut organisierte Mannschaft, die kompakt steht. Deren beide Niederlagen waren denkbar knapp. Wir dürfen auf keinen Fall nachlässig agieren.“

Ein besonderes Wiedersehen ergibt sich für Bayerns Außenstürmer Lukas Görtler. Der Neuzugang der Bayern-Amateure trifft das erste Mal auf seinen vier Jahre älteren Bruder Nicolas, der für die Gäste die Schuhe schnürt. „Ich habe ihm schon angekündigt, dass es während der 90 Minuten keine familiären Nettigkeiten geben wird“, kündigte der 20-Jährige an.

Auch die Verantwortlichen des junior teams nehmen die ansteigende Formkurve wohlwollend zur Kenntnis. „Es ist deutlich zu erkennen, dass sich die Mannschaft immer mehr findet. Wir müssen aber akribisch weiterarbeiten, die Saison ist noch jung“, so Abteilungsleiter Wolfgang Dremmler. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams waren die Bayern klar besser: Am Ende stand ein deutliches 5:2 auf der Anzeigetafel - Lukas Görtler traf dabei einmal für seine altes Team.

Weitere Inhalte