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Mit Kleidung und Bällen

FCB hilft jungen Flüchtlingen in München

Auch im Erfolg darf man die Not anderer nicht vergessen. Unmittelbar nach der Landung des FC Bayern München vom Champions-League-Spiel und dem Papstbesuch in Rom fuhr Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag in die Münchner Bayernkaserne. In der Erstaufnahmeeinrichtung traf der Vorstandsvorsitzende des FCB zusammen mit Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und den Nationalspielern Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber auf rund 250 Jugendliche.

Der FC Bayern München übergab - in Zusammenarbeit mit seinem Partner adidas - 250 Trainingsanzüge, 250 Kapuzenjacken, Mützen und Fußbälle an die „unbegleiteten Minderjährigen“ (Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die ohne Eltern oder Geschwister nach Deutschland gekommen sind).

„Dies ist nur eine kleine Hilfe, aber wir hoffen ein Anfang“, sagte Karl-Heinz Rummenigge. „Diese jungen Menschen haben nichts außer dem, was Sie am Leib tragen. Ich denke, wir sind verpflichtet, ihnen und den anderen zu helfen. Das ist Menschlichkeit. Und wir hoffen, dass andere vielleicht folgen können. Es wäre ein gutes Zeichen.“

'Situation hat uns nachdenklich gemacht'

Innen- und Sportminister Herrmann: „Der FC Bayern ist mit gutem Beispiel vorangegangen. Gerade Fußball als Mannschaftssport kann den Jugendlichen in ihrer schwierigen Situation helfen.“ Herrmann hofft, dass die Unterstützung und Solidarität der Bevölkerung für die jungen Flüchtlinge weiter anhält.

„Die Situation dieser jungen Menschen hat uns sehr nachdenklich gemacht“, erzählten Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber, „ohne Eltern, ohne Geschwister in ein fremdes Land zu kommen, keine Zukunft vor Augen zu haben, ausschließlich auf die Hilfe und Menschlichkeit anderer angewiesen zu sein. Es war schön, dass wir mit unserem Besuch und den Fußbällen, die wir mitgebracht haben, wenigstens für ein paar Momente Freude und Glänzen in die Augen dieser Jugendlichen zaubern konnten.“

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